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Die Westwand des Nameless Tower. Die Eternal Flame verläuft direkt an der Kante des Südpfeilers, der das rechte Profil des Turmes zeigt.
Große Teile der Route konnten schon damals von den Erstbegehern frei geklettert werden, vier Längen verhinderten jedoch eine vollständige freie Begehung. Der obere achte Grad auf 6000 Meter stellte damals eine echte Pionierleistung dar.
In der Folgezeit versuchten ein ums andere Mal Kletterer aus aller Welt die "Eternal Flame" zu befreien. 2003 gelang es dem Schweizer Denis Burdet, zwei hakentechnische Seillängen frei zu klettern, 2005 fand der Baske Iker Pou eine freie Variante zur Bohrhakenleiter in der zehnten Länge, die er aber aufgrund der miserablen Bedingungen nicht Rotpunkt klettern konnte.
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24 Seillängen mit Schwierigkeiten bis IX+
Thomas und Alexander Huber hatten in diesem Sommer das Glück, perfekte Wandverhältnisse anzutreffen und zudem ein Schönwetterfenster, das ihnen ermöglichte, die freie Begehung zu realisieren.
Nachdem sie die ersten vier Seillängen der Route erkundet und dabei eine Variante zur Umgehung des Pendelquergangs in der zweiten Länge entdeckt und etabliert hatten, mussten die Huberbuam einige Tage auf gutes Wetter warten.
Dann gelang ihnen in vier Tagen die durchgehende Rotpunktbegehung der 24 Seillängen mit Schwierigkeiten bis IX+ – und das Ganze auf über 6000 Metern Höhe!
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"Die beste und schönste Freikletterei"
"Hut ab vor der Leistung und dem Freikletterinstinkt der Erstbegeher, die mit dieser Route das Bergsteigen bereichert haben", sagt Alexander Huber.
"Mit "Eternal Flame" hinterließen Kurt Albert und Wolfgang Güllich die beste und schönste Freikletterei an den Bergen der Welt. Wir sind glücklich, die Chance bekommen zu haben, bei der Erschließung dieser Route ein klein wenig mitzuwirken!"
Quelle: PLANET TALK GmbH, Sonja Güldner-Hamel (Text)
Hinterbrandner / Huberbuam.de (Bilder)
Weitere Informationen über den genauen Verlauf der Expedition:
www.huberbuam.de
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