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Der Brite Jez Bragg auf dem Weg zum Sieg (Foto: Demiano Levati).
Alpine Wetterkapriolen führen zu Verkürzung und Neustart des Rennens
Zum ersten Mal in der Geschichte des The North Face Ultra Trail du Mont Blanc wurden die Organisatoren von den Naturgewalten zum Abbruch des Wettkampfs gezwungen. Dichte Wolken und Regenschauer hatten bereits den Startschuss am Freitagabend in Chamonix begleitet. Nach etwa 30 Kilometern der 166 Kilometer langen Strecke entschieden sich die Verantwortlichen dann mit Rücksicht auf die Gesundheit der 2.300 Athleten zum Abbruch des Rennens.
Eine günstige Wetterprognose ließ jedoch zu, dass der Ultra Trail am Samstagmorgen im italienischen Courmayeur erneut gestartet werden konnte. Insgesamt 1.238 Läufer machten sich auf den nun immer noch 88 Kilometer langen Weg Richtung Chamonix. Zwar hatte sich das Wetter gebessert, dennoch sorgten starker Wind, Regen und Schnee für extreme Bedingungen in den Bergen.
Glückliche Sieger am Fuße des Mont Blanc Massivs
Der spätere Sieger Jez Bragg kam am besten mit den neuen Umständen zurecht. Bragg: "Ich wachte um 7 Uhr morgens auf und frühstückte in aller Ruhe. Ich war entspannt... Durch SMS-Nachrichten habe ich erfahren, dass das Rennen neu gestartet wird. Gegen 9 Uhr bin ich dann zum Start gegangen."
Der 29- jährige Brite ging die ersten Kilometer ruhig an, war beim ersten Durchlaufpunkt, der Bonatti-Hütte, nicht in der Spitzengruppe. Dann zahlte sich jedoch seine Ausdauer aus, und er holte kontinuierlich auf.
Erst 18 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Bragg an die Spitze und ließ sich von dort nicht mehr verdrängen. "Ich bin überglücklich, dass sich nun all die harte Arbeit und das spezielle Training für den Extremlauf ausgezahlt haben. Die matschigen und nassen Bedingungen sind mir sehr entgegengekommen."
Nur 7 Minuten nach dem Sieger erreichte ein überglücklicher Mike Wolfe als Zweiter das Ziel: "Jez hat das Tempo angezogen. Ich danke ihm und gratuliere ihm", so der US-Amerikaner, der auch für das Publikum ein Kompliment parat hatte: "In den USA hast du nur ein Viertel der Atmosphäre und der Gastfreundschaft, die du hier in Frankreich findest!"
Quelle: Pressemitteilung Krauts PR
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