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Hilft verunglückten Bergsteigern: Rettungshubschrauber Christoph 17. Bild: dpa.
Gründe für die sinkende Zahl an Todesopfern sei, so Thomas Urban, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Alpenvereins (DAV), bessere Ausrüstung und Informationsmöglichkeiten, vor allem aber die Chance zum schnellen Notruf über das Handy.
Besorgnis erregend ist allerdings, dass sich die Zahl der Unfälle an Klettersteigen seit dem Jahr 2000 verdreifacht hat. Klettersteige liegen im Trend und vermitteln durch Drahtseil, Leitern und Tritte ein Gefühl von Sicherheit, so dass manche auch ohne passende Ausrüstung und ohne alpines Know-how glauben nach oben kraxeln zu können. Eine gefährliche Fehleinschätzung. Insgesamt meldeten im letzten und vorletzten Jahr 63 DAV-Mitglieder einen Unfall auf einem Klettersteig, zwei Personen kamen dabei ums Leben. "Die Gefahr besteht, dass die Drahtseile eine Sicherheit vermitteln, die nicht da ist", sagt Stefan Winter, DAV-Ressortleiter Breitenbergsport. Die meisten der tödlich verunglückten Opfer seien nicht gesichert gewesen. "Der Breitensport braucht nicht den schwierigsten und spektakulärsten, sondern den sichersten und schönsten Klettersteig", betont Winter deshalb.
Auch die Zahl der Unfälle beim Sportklettern hat zugenommen, was dem DAV zu Folge vor allem darauf zurückzuführen ist, dass Hallenkletterer ohne genügend Wissen an den Fels gehen.
Die weitaus meisten - zwei Drittel - aller Unfälle von DAV-Mitgliedern passieren aber beim Wandern und Skifahren. Diese Sportarten locken aber auch die allermeisten Bergsportler an.
Mehr Informationen gibt es hier
Quellen: dpa, DAV
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