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"Es waren so richtig winterliche Bedingungen, der Schnee hat von Meter zu Meter zugenommen", sagte Bergretter Josef Fiegl dem ORF Radio. Gegen zehn Uhr morgens hatten die Retter dann alle verirrten Bergsteiger gefunden. Die Frau war in der Nacht mit 70 Zentimetern Neuschnee an Erschöpfung und Unterkühlung gestorben.
Wegen des weiterhin schlechten Wetters brachte die Bergwacht die Überlebenden zunächst zu einer Hütte. "Sie sind physisch sehr gut beisammen, aber natürlich psychisch sind sie sehr mitgenommen", sagte Fiegl. Im Laufe des Dienstags stiegen sie dann ins Tal ab.
Ein Hubschrauber soll die Leiche bergen, sobald sich das Wetter bessert. Warum die Urlauber erst spät nach Mitternacht - als sie bereits tief im Schnee steckten - die Retter alarmierten, ist noch unklar.
Auch in Bayerischen Alpen erster Schneefall
In den bayerischen Alpen hat es bis in mittlere Lagen hinunter geschneit. Wegen der niedrigen Temperaturen sei die Schneefallgrenze in der Nacht zum Dienstag auf 1300 Meter gesunken, teilte der Deutsche Wetterdienst in München mit. "Dass es im August so weit runter schneit, ist ungewöhnlich. Für die Jahreszeit ist es deutlich zu kalt", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes.
Liegen geblieben sei der Schnee allerdings nur oberhalb von etwa 1800 Meter. Auf der 2962 Meter hohen Zugspitze fielen über Nacht rund 55 Zentimeter Neuschnee. Das Weiß auf den Berggipfeln wird sich nach den Prognosen der Experten aber nicht lange halten. Bereits von Mittwoch an sollen die Temperaturen langsam ansteigen. In der kommenden Woche soll es dann deutlich wärmer werden.
Quelle: DPA / Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG
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