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"Purity" handelt von Sport als Leidenschaft. Der Film geht der Frage nach, warum sich Menschen den Mühen sportlicher Hochleistung unterziehen, ohne sichtbar etwas dafür zu bekommen. In einer Collage von Interviews und sehr poetisch in Szene gesetzten Bildern vom Skifahren, Laufen, Segelfliegen und Windsurfen rückt der Film die Persönlichkeit der Sportler in den Mittelpunkt und stellt die sportliche Leistung differenziert als etwas dar, was mit einer Einstellung, mit einer Lebensform zu tun hat und was seinen Wert in sich selbst hat.
Der zweite Teil des Preises geht an den belgischen Filmemacher und Bergsteiger Sean Villanueva für den Film "Asgard Jamming". Es ist eine Dokumentation über eine Gruppe vorwiegend belgischer Spitzenalpinisten, die auf Baffin Island, einer Insel westlich von Grönland, an einem Berg namens Asgard eine extrem schwierige Wand durchsteigen. Allein schon der Weg zum Berg ist eine Tortur. Ein Monat lang sind die Alpinisten mit dem Schleppen der Ausrüstung beschäftigt. Die vielen Tage danach in der Wand sind geprägt von schwierigster Kletterei, klimatisch rauen Verhältnissen, Gefahren, von Vorwärtskommen, Rückschlagen und letztendlichem Erfolg.
Der Publikumspreis 2010 wurde an Eduardo Gellner für seine Dokumentation "Schachmatt - Die Rieglerbrothers" verliehen. In der Dokumentation geht es um die Winterbegehung einer extremen Route an der Königsspitze durch die beiden Südtiroler Spitzenalpinisten Florian und Martin Riegler.
Quelle: Pressemitteilung Filmfest St. Anton
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