Extremwanderer Thorsten Hoyer stellte im Dienste der guten Sache einmal mehr unter Beweis, dass er über eine gute Kondition verfügt. Der 39-Jährige absolvierte die 196 Kilometer des Elisabethsteigs von Eisenach nach Marburg in weniger als 50 Stunden. Die Aktion ging von der der Hessischen und der Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung aus. Für jeden zurückgelegten Kilometer wurde ein frei wählbarer Betrag gespendet.
Extremwandern für den guten Zweck: Thorsten Hoyer. Bild: Hoyer.
Andere brauchen für die von Hoyer zurückgelegte Strecke ein Woche, der Extremwanderer benötigte genau 49 Stunden und 36 Minuten. Bereits in der Vergangenheit bewies er seine Vorliebe für derartige Touren: Den Rothaarsteig (167 Kilometer) und den Kellerwaldsteig (150 Kilometer) ist er bereits nonstop gegangen. Doch die jetzige Spendenroute war auch für ihn seine bislang längste. Dabei ließ sich Hoyer auch von widrigen Bedingungen nicht aufhalten. So erschwerten strömender Regen, empfindliche Kälte und schlechte Beschilderung seine Wanderung.
Besonders in der zweiten Nacht hatte das Hanwag-ProTeam-Mitglied mit einer Schwächephase zu kämpfen. Doch am Ende besiegte er die Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsschwächen und stellte gar in Aussicht, beim nächsten Mal noch 20 Kilometer drauf zu packen.
Und wozu das Ganze? Die "Aktion Advent" findet alljährlich statt und sammelt für Not leidende Familien und gemeinnützige Einrichtungen. Die Leser der Zeitung waren aufgerufen, für jeden zurückgelegten Kilometer zu spenden. "Und das motiviert natürlich zusätzlich, durchzuhalten", kommentierte Hoyer. Im letzten Jahr kamen dabei 300.000 Euro zusammen.
Quelle: Pressemeldung Hanwag