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Zwei deutsche Tourengeher ums Leben gekommen

Mehrere Tote bei Lawinenunfällen

06.03.2013 11:22:42
Insgesamt sieben Menschen haben innerhalb weniger Tage bei Lawinenunglücken in den Alpen ihr Leben verloren. Unter den Opfern befinden sich auch zwei Tourengeher aus Deutschland: Ein Mann aus Dresden wurde am Hohen Riffler (3231m) von einem Schneebrett erfasst und begraben, ebenso ein Tourengeher aus Bayern nahe Scheffau. Für beide Wintersportler kam jede Hilfe zu spät.
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Foto: picture-alliance.com
Lawinen-Drama in den Zillertaler Alpen. Kurz unterhalb des Gipfels des Hohen Riffler (3231m) entschlossen sich zwei Tourengeher aus Dresden aufgrund von aufziehendem Nebel und starken Winden für den Abbruch ihrer Tour, als einer der beiden ein Schneebrett auslöste und damit in die Tiefe gerissen wurde. Sein Tourenpartner began sofort mit der Suche nach dem Verunglückten, konnte diesen auch Orten und von den Schneemassen aus zwei Meter Tiefe befreien. Doch für den Dresdner kam jede Hilfe zu spät.

Glück im Unglück hatte ein Tourengeher aus Bayern. Sein Lawinen-Airbag rettete dem Mann aus dem Raum Freilassing beim Abgang eines Schneebrettes das Leben. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Sein Begleiter wurde komplett verschüttet und konnte wenig später nur noch tot geborgen werden.

Ebenfalls tragisch endete die Skitour eines Ehepaares aus Tirol, das im Gebiet Obertauern unterwegs war. Im freien Gelände lösten die beiden ein Lawine aus und wurden mit den Schneemassen mitgerissen. Dabei prallte der Ehemann gegen einen Baum und erlag seinen tödlichen Verletzungen.

Gleich vier Menschen mussten in den französischen Alpen ihr Leben lassen. Die Gruppe war in Begleitung eines Bergführers im Parpaillon-Massiv (Département Hautes-Alpes) unterwegs, als sie bei einer Tour auf den stark lawinengefährdeten "Barre des Enfers" (2604m) von Schneemassen erfasst wurden. Nur der Bergführer überlebte das Unglück.

Quelle: spiegel.de / sueddeutsche.de


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