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Das Hotel Morteratsch stellte für die Nacht von Montag auf Dienstag ein gutes Basislager dar, mit Blick auf das Ziel, den Biancograt.
Der Zustieg zur Tschierva-Hütte war ein gutes "Warmlaufen".
In steilem Fels dem Biancograt entgegen
Am 06. August schließlich wurde es ernst: Frühstück um 03:00 Uhr, Abmarsch um 03:45.Der neue Weg in Richtung Biancograt ist hervorragend zu gehen und dank der Katzenaugen (Reflektoren) auch im Dunkeln leicht zu finden.
Mit Stirnlampe und Katzenaugen: So geht es auch im Dunkeln sicher gen Biancograt.
Alle Teilnehmer waren verdammt gut drauf und so bereitet auch der Übergang von Piz Bianco zum Piz Bernina kein Problem.
Etwas nervig war, dass man an Abseilstellen warten musste. Auch andere waren auf den Gedanken gekommen, das schöne Wetter auszunutzen.
Der Abstieg vom Piz Bernina zur Marco e Rosa war dann nur noch Pflicht. Die Kür hatten wir hinter uns.
Erst das abendliche Gewitter, das wir unter dem schützenden und wärmenden Dach der Hütte erlebten, machte allen Beteiligten klar, dass es nicht verkehrt war, so früh aufzubrechen.
Ein Traumtag auf dem Biancograt.
Vier schöne, erfolgreiche und unfallfreie Tage lagen hinter den Teilnehmern. Mit Erlebnissen, die sie so schnell nicht vergessen werden und einer Ausrüstung im Schrank, die ihnen noch lange Zeit viel Freude bereiten wird.
Text und Bilder: Olaf Perwitzschky
Eine ausführliche Beschreibung einer Tour auf dem Biancograt finden Sie in unserer Rubrik Tourenbuch.
Fotowettbewerb

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