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In dem schlicht "Everest" betitelten Bergsteiger-Drama wird Bale offenbar den neuseeländischen Bergsteiger und Expeditionsleiter Rob Hall verkörpern. Hall wurde am 10. Mai 1996 in Begleitung seines Kunden Doug Hansen kurz unterhalb des Südgipfels von einem extremen Höhensturm überrascht - wie auch 28 weitere Bergsteiger, die sich zur selben Zeit am Berg befunden hatten. Acht von ihnen sollten die folgende Nacht nicht überleben, darunter auch Hall und Hansen.
Jon Krakauer hat die Ereignisse vom 10. und 11. Mai 1996 in seinem Tatsachenbericht "In eisige Höhen" minutiös aufgearbeitet. Das Buch entwickelte sich rasch zum Bestseller und wurde bereits 1997 für das US-Fernsehen verfilmt. Allerdings ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen, wie auch das Lexikon des internationalen Films befand: "Eine simple Geschichte mit oberflächlichen Dialogen und blasser Regie, die nur Plattitüden zu Tage fördert und deren aufdringliche Musik das Maß des Erträglichen überschreitet."
Bleibt zu hoffen, dass es Baltasar Kormákur in der Neuverfilmung mit Christian Bale besser machen wird. Kormákur ist nicht der einzige Regisseur der sich in Hollywood mit dem höchsten Achttausender der Erde auseinandersetzt. Sein Kollege Doug Jones arbeitet an derzeit an der Verfilmung des Romans "Paths of Glory" von Jeffrey Archer. Das 2009 erschienene Buch thematisiert den gescheiterten Erstbesteigungsversuch von George Mallory im Jahr 1924.
Wann die beiden Everest-Streifen in die Kinos kommen sollen, ist noch nicht bekannt.
Quelle: moviepilot.de
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