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Das kälteste und härteste Ultra-Rennen der Welt

Yukon Arctic Ultra: Nur die Hälfte kommt durch!

04.03.2013 15:18:12
Seit 2003 lockt der Yukon Arctic Ultra von Jahr zu Jahr mehr Unerschrockene in den Norden Kanadas. Wer beim "kältesten Ultra-Rennen der Welt" bestehen möchte, braucht nicht nur ordentlich Schmalz in den Beinen, sondern auch eine gehörige Portion Leidensfähigkeit. Denn die bis zu 430 Meilen durch die kanadische Wildnis fordern den Teilnehmern alles ab.
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Wer hat`s erfunden? Ein Deutscher! Als der Garmisch-Partenkirchner Robert Pollhammer vor zehn Jahren zum ersten Yukon Arctic Ultra lud, war die Zahl der Teilnehmer noch recht überschaubar. Daran hat sich - eine Dekade später - nicht grundätzlich viel geändert. Das kälteste und härteste Ultra-Rennen der Welt bleibt eine Sache für Spezialisten. Mit 80 Startern konnte bei der Jubliläumsausgabe dennoch eine neue Bestmarke erzielt werden.

Auf den Spuren des legendären Yukon Quest, dem härtesten Hundeschlittenrennen der Welt, gilt es für die Teilnehmer 26, 100, 300 oder 430 Meilen zu bewältigen. Aus eigener Kraft versteht sich. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die Etappen mit Langlaufski, dem Fahrrad oder, ganz klassisch, zu Fuß angeht. Hauptsache ohne Fremde Hilfe. Dies gilt auch für Ausrüstung und Logistik. Was gebraucht wird, muss für die Dauer des Rennens mitgeführt werden.






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Zahlen und Rekorde

Apropos brauchen: Mit einer Zeit von 24:35 schrammten die Italiener Stefano Gregoretti und Davide Ugolini auf der 100-Meilen-Strecke nur knapp am alten Streckenrekord vorbei. Die einzige Fahrradfahrererin Pat Cooke-Rogers benötigte mit 42:10 Stunden fast doppelt so lang.

Die höchste Ausfallrate gab es bei den 300-Meilen. Hier erreichten nur der Schweizer Otmar Flepp (146:22) und die Deutsche Nicole Dörr (175:40) das Ziel in Pelly Crossing. Die 44-jährige aus Huben im Chiemgau ist damit die erste Deutsche und insgesamt die vierte Frau überhaupt, die seit Bestehen des YAU das 300 Meilen-Ziel erreichte.

Auf der längsten Distanz von 430 Meilen von Whitehorse nach Dawson City siegte ein "Rookie", ein Anfänger. So schnell wie Casper Wakefield aus Dänemark war noch keiner in der Goldgräberstadt angekommen. Er benötigte nur 186,5 Stunden für die gut 770 Kilometer.

Dabei nahm er dem Zweitplatzierten Mark Hines (232:20) fast 50 Stunden bis ins Ziel ab. Aber auch dem Engländer gebührt höchste Anerkennung: er überquerte die Ziellinie auf der Lang-Distanz nun schon zum dritten Mal.

Quelle: Pressemitteilung Outdoor Relations


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04.03.2013 15:18:12
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