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Ziel: Von Hammersbach durch das Höllental auf die Zugspitze, immerhin 2200 Höhenmeter. Mit der Bahn runter zum Eibsee und dann mit dem Rad zurück nach München, eine Strecke von knapp über 100 Kilometern.
Noch lachen sie: Die Teilnehmer der ALPIN-Challenge beim Start in Hammersbach (Foto: Birgit Gelder)
Bei Dunkelheit passierte die Crew die Höllentalklamm. Die Höllentalangerhütte befand sich auch noch im Tiefschlaf als die 14 Challenger (außer den zehn Teilnehmern zwei DAV-Summit-Club Bergführer, und zwei ALPIN'ler) dort eine kurze Pause einlegten. Bei einem traumhaftem Sonnenaufgang wurden Leiter und Brett im hinteren Höllentalanger überschritten und weiter ging es Richtung Gletscher. Aufgrund der Neuschneefälle der letzten Tage und einer tückischen Schneeauflage hatten alle Teilnehmer Steigeisen an den Füßen als es über den Gletscher in Richtung Klettersteig ging.
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Die Bedingungen war ideal, das Wetter perfekt und die Temperatur mild. Und so waren gerade einmal 7.38 Std. vergangen als die Crew auf dem Zugspitzgipfel anschlug. Für eine so große Gruppe, der noch 110 Rad-Kilometer bevorstanden, eine echt gute Leistung. Nach einer kurzen Pasta-Party am Müncher Haus ging es dann runter zum Eibsee wo das Bodenpersonal schon ganze Arbeit geleistet hatte. Die Räder standen abfahrtbereit und, Riegel und Getränke gab es ausreichend.
Und sie lachen immer noch: Das Challenge-Team beim Start am Eibsee (Foto: Birgit Gelder).
Bergausrüstung wurde verstaut und gegen Bike-Bekleidung getauscht. Den Triathleten im Team war der Wechsel zwar viel zu langsam, sie sind gewohnt das so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, aber bei der ALPIN-Challenge geht es nicht um Zeit. Und so startete die Rad Crew um kurz vor zwei am Eibsee. Durch Garmisch war das Tempo noch sehr moderat.
Aber auf den freien Straßen hinter Garmisch ging dann das "Senioren-Duo" Reinhard und Walter an die Spitze und sorgten für ein deutliche Tempoverschärfung. Und da in dem Windschatten der zwei das komplette Team das Tempo halten konnte, rollte der ALPIN-Zug unaufhaltsam in Richtung München.
Andere Rennradfahrer, die von dem Zug "überfahren" wurden, waren verblüfft. "Ist das die Tour de France"? Einer klemmt sich für etliche Kilometer in den Windschatten. An einer Ampel, die für einen kurzen Zwangsstopp sorgte, wolle er wissen, was denn hier für eine Renngruppe unterwegs sei. Als er erfuhr, dass alle Teilnehmer schon 2200 Höhenmeter in den Beinen hatte meinte er: Wahnsinn, dass ist ja unglaublich.
Und so kam es, dass die Gruppe nach nicht einmal vier Stunden Fahrzeit und einer Durschnittsgeschwindigkeit von fast 31 km/h in München einlief. Hut ab vor allen Teilnehmern, eine tolle Leistung!
Text: Olaf Perwitzschky
Danke an:
Salewa (Bergausrüstung) und Löffler (Radbekleidung) sowie den Partner DAV-Summit Club (Guides) und Sport Schuster (Organisation), die allesamt zu dem reibungslosen Ablauf der Challenge beigetragen haben.
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