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Medizin

Winterspiele

12.12.2007 10:07:55
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Schneesportarten sind Ganzkörpersportarten und erfordern Kraft, Kondition, Koordination und Beweglichkeit. Trainingsziele, die eine ausgewogene Skigymnastik berücksichtigt. Doch passionierten Stubenhockern wird es schwer fallen, sich im Herbst mit ein bisschen Gymnastik in Winterform zu bringen.
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Grundlagenausdauer auch im Winter trainieren
Es ist sinnvoll, das ganze Jahr über regelmäßig Sport zu treiben. Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen, Joggen oder Nordic Walking. Damit kann man sich eine gute Grundlagenausdauer antrainieren - die Basis für mehr Spaß im Schnee.

Wer sich dann noch regelmäßig dehnt, hat nicht nur die Puste für das Auf und Ab im Gelände, sondern auch Bänder, Sehnen und Muskeln geschmiert - die beste Vorbeugung gegen Verletzungen und Muskelkater.


Übungen aus der Skigymnastik
Es ist wichtig, alle drei Ks zu trainieren:

Kraft:
Muskeln übernehmen die Stützfunktion für den Bewegungsapparat, entlasten Bänder, Sehnen und Gelenke. Für den Wintersport sind vor allem die Muskeln der unteren Extremitäten wichtig: Gesäßmuskeln, Oberschenkelvorder- und -rückseite, Wadenmuskulatur und - nicht zu vergessen - die Muskeln des Fußgewölbes. Rumpf- und Bauchmuskeln stabilisieren die Wirbelsäule und sollten ebenfalls immer mit trainiert werden.

Kondition:
Wichtig: Nach dem Training nicht vergessen zu dehnen.
Grundlagenausdauer ist die Basis für eine gute Kondition. Und diese garantiert nicht nur den Spaß im Schnee, sondern auch die Fahrsicherheit auf Ski. Denn wer wegen mangelnder Kondition müde wird, riskiert Fahrfehler und Stürze. Untersuchungen haben ergeben, dass zahlreiche Ski-Unfälle auf Ermüdung zurückzuführen sind.

Koordination:
Mit einer guten Koordination lässt sich so manche Bodenwelle "schlucken". Dafür sind Gleichgewichts- und Balanceübungen sinnvoll, wer auf verschiedenen Untergründen trainiert und auch mal balanciert, für den sind Geländeübergänge und wechselnde Schneeverhältnisse auf einer Abfahrt spielerisch zu meistern. Auch Rhythmus und Reaktionsfähigkeit sind auf Ski gefragt, denn dadurch kann man viel Kraft sparen und in unvermuteten Situationen schnell reagieren.

Aber: Egal ob Trainingseinheit, Tour oder Pistentag, vergessen Sie nie, sich aufzuwärmen. Herz- und Kreislauf müssen in Schwung kommen, Muskeln vorbereitet werden. Aufwärmen ist keine Zeitverschwendung. Und nach dem Training oder Skitag dehnen! So bleiben Muskeln, Bänder und Sehnen beweglich und fit für den nächsten Skitag.

Also los geht’s. Am besten gleich heute eine flotte Musik auflegen und mit der Skigymnastik beginnen. Sie können sich selbst Übungen zusammenstellen oder die Angebote von Sportvereinen, Fitnessstudios oder Volkshochschulen nutzen.

Und wer es ganz bequem mag, turnt vor dem Fernseher mit. Auf verschiedenen Sendern läuft in den Wintermonaten Skigymnastik. Zum Beispiel im Bayerischen Fernsehen.

Silke Meusel

Aus ALPIN 11/2005
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12.12.2007 10:07:55
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