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Gefährlich für die Haut ist vor allem die ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts. Sie schädigt die Zellen der Haut und führt zu einer örtlichen Entzündung. UV-B-Strahlen dringen besonders tief ein. Auf lange Sicht verliert die Haut durch zu viel Sonnenlicht an Elastizität. Zudem steigt das Risiko für Hautkrebs.
Symptome
Die Haut schmerzt, juckt und zieht. Denken Sie daran: Es handelt sich um eine Verbrennung - treten Blasen auf, sogar um eine Verbrennung zweiten Grades.
Therapie
Bei leichtem Sonnenbrand reicht regelmäßiges Auftragen kühlender Salben und Après-Sun-Produkte. Vorsicht jedoch vor Kortison-haltigen Cremes: Diese dürfen nur kurzzeitig angewandt werden. Ist die Haut großflächig verbrannt (z.B. am Rücken) und bilden sich Blasen, kann ein Arztbesuch sinnvoll sein. Mitunter helfen entzündungshemmende Medikamente - um die Schmerzen zu nehmen und die Hautreaktion einzudämmen. Dagegen haben angebliche Hausmittel wie Mehl, Öl oder Butter nichts auf sonnenverbrannter Haut verloren.
Prävention
Der Hauttyp bestimmt, wie lange Sie in der Sonne bleiben dürfen. Vier Typen werden unterschieden: Helle Haut (Typ 1) verträgt schadlos nur fünf bis zehn Minuten pralle Sonne pro Tag, dunkle, südländische Haut (Typ 4) dagegen circa 30 Minuten. Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor verlängern diese Zeit. Der Faktor gibt an, um wie viel: Bei Faktor 30 werden aus zehn Minuten (Hauttyp 1) beispielsweise 300 Minuten pro Tag. Ein vernünftiger Sonnenschutz wird durch lichtundurchlässige Kleidung und eine Kopfbedeckung ergänzt. Die Mittagssonne mit der höchsten Sonnenintensität zwischen 11 und 15 Uhr gilt es in jedem Fall zu meiden.
Text: Dr. Ralph Müller-Gesser
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