- Anzeige -
Checkliste: Das Erste-Hilfe-Set
Egal ob Sie alleine oder in der Gruppe unterwegs sind, "helfen Sie, wenn Hilfe gebraucht wird", appelliert Durner, "verlassen Sie sich nicht auf andere, tragen Sie Verantwortung. Denn die Erstversorgung ist extrem wichtig."
Selbst bei scheinbar lapidaren Hautabschürfungen kann es später zu einer Infektion kommen, wenn die Wunde nicht richtig versorgt wird. Genauso wichtig ist die richtige Lagerung des Betroffenen.
Schürf-, Riss- und Platzwunden zählen zu den häufigsten Verletzungen - nicht nur unter Bergsportlern. Kein Wunder, schließlich ist die Haut unser größtes Organ mit einer Oberfläche von bis zu zwei Quadratmetern. An ihrer dünnsten Stelle misst die Oberhaut nur 0,04 Millimeter, an Händen und Füßen kann sie durch Schwielen bis zu 2 Millimeter dick sein. Damit hat man an den Handflächen zwar schon ein gutes natürliches Polster, trotzdem ramponiert man sich dieses durch den ebenso natürlichen Abfangreflex besonders oft.
Wichtige Zusatzinfos: Was Sie beim Erste-Hilfe-Set beachten müssen.
Unser Körper hat es aber so eingerichtet, dass sich die oberste Schicht der Haut ständig regeneriert: Durch Zellteilung erneuert sie sich innerhalb von 30 Tagen vollständig. Ein Prozess, der permanent abläuft. Auch bei einer Wunde ist der Körper in der Lage, das verletzte Gewebe durch einen Wundheilungsprozess zu verschließen.
Bei der Erstversorgung einer Wunde ist es entscheidend, den Blutfluss zu stoppen. Bereits ein halber Liter Blutverlust führt zum Schockzustand, ein Liter wirkt lebensbedrohlich. Außerdem muss unbedingt verhindert werden, dass sich die Wunde infiziert. Verwenden Sie daher immer steriles Verbandsmaterial - und achten Sie auf das Verfallsdatum. Dann lässt sich ein optimaler Heilungsverlauf am ehesten erreichen.
Alle auf alpin.de veröffentlichten Medizin-Artikel finden Sie hier.
Das aktuelle Heft

Seite versenden
Seite drucken
Sitemap 




