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Praktisch und umweltfreundlich sind mobile Solarladegeräte, mit denen man Mignon- oder direkt gekoppelte Akkus aufladen kann. Etwa der Powermonkey, mit dessen aufklappbarer Solarzelle das Handy direkt oder ein kleiner Akku nachgeladen werden können. Dank des mitgelieferten Netzteils kann der Akku schon zu Hause vollgetankt werden, was unbedingt zu empfehlen ist, da man von den kleinen Solarkraftwerken keine Wunder erwarten sollte.
Nur wenn sie genügend lange im hellen Sonnenschein arbeiten dürfen, erzeugen sie wirksam Strom. Deshalb sollte man darauf achten, dass die Solarpanele über entsprechende Ösen oder Clips verfügen, mit denen sie auf dem Rucksack oder an seinen Trägern getragen werden können. An trüben Herbsttagen reicht der Strom hingegen nicht, um den Stand-by-Betrieb eines Handys zu gewährleisten.
Wenn möglich, kann man Strom sparen, indem man das Handy nur in Betrieb nimmt, wenn es benötigt wird. Insbesondere in Regionen, die nur eine schwache Funknetzversorgung haben.
Die verschiedenen Modelle stellen wir Ihnen in dieser Fotogalerie vor.
Besonders düster ist das Kapitel Digitalkameras. Verschiedenste Akkutypen erfordern unterschiedliche Ladegeräte, die nur über einen Netzstecker verfügen, eine Anschlussmöglichkeit an einen Solarlader ist so gut wie nie vorhanden. Fernab verfügbarer Steckdosen bleibt nur die Möglichkeit, entsprechende vorgeladene Ersatzakkus mitzuschleppen.
Insbesondere die Akkus von Spiegelreflex-Kameras sind aber recht leistungsfähig und mit einem Ersatzakku sollten mehrere hundert Aufnahmen kein Problem sein. Prima, wenn man in einem Auto mit funktionierendem Bordnetz unterwegs ist. Über die 12-Volt-Kfz-Steckdose kann ein Spannungswandler betrieben werden, der dann einen 230-Volt-Wechselstromanschluss liefert.
Im Elektronikfachhandel sind verschiedene Geräte mit unterschiedlicher Leistung (150 bis 2000 Watt) ab etwa 35 Euro zu haben. Um die Batterie zu schonen, ist diese Lösung nicht geeignet, um stundenlang stromfressende Verbraucher zu betreiben, aber um diverse Akkus aufzuladen, reicht es jedoch allemal.
Egal, wie man sich den benötigten Strom besorgt, auf jeden Fall muss darauf geachtet werden, dass die Ladegeräte mit den entsprechenden Adaptern geliefert werden und an verschiedene Handy-Typen und andere Kleingeräte angeschlossen werden können.
Auch ein USB-Adapter ist sinnvoll, etwa zum Betrieb von GPS-Geräten. Am besten vor der Tour mal ausprobieren, dann erlebt man unterwegs keine bösen Überraschungen.
Text: Luitpold Leeb
Aus ALPIN 02/09
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