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ALPIN-Marktübersicht aus ALPIN 10/09

Sport-BHs für Alpinistinnen

23.09.2009 11:54:44
Lust statt Frust: Hochwertige Sport-BHs gehören in jeden gut bestückten Alpinistinnen-Kleiderschrank, denn mit dem "Richtigen" hat Frau deutlich mehr Spaß an der Bewegung - und am Berg!
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Bei bewegungsintensiven Sportarten sollten Frauen einen Sport-BH tragen.
Schon mal von Cooperschen Ligamenten gehört? Nein, dann wird es Zeit, denn was die Bänder für die Fußgelenke sind, sind die oben genannten Ligamente für die weibliche Brust: Sie halten den Busen als komplexen Bandhalteapparat in Form.

So weit, so gut. Was aber passiert, wenn Frau viel Sport treibt und auf einen Sport-BH verzichtet, zeigt die Studie der Wissenschaftlerin Joanne Scurr von der Portsmouth University in England: Regelmäßiges Joggen dehnt den Bandhalteapparat nachhaltig und führt zu einem irreversiblen Durchhängen des Busens.

Ausreichenden Schutz bietet den Untersuchungen zufolge nur ein guter Sport-BH, der das Mithüpfen der Brüste beim Laufen um immerhin 78 Prozent reduziert (im Vergleich: Normale Büstenhalter schafften gerade mal 38 Prozent Reduktion!).

Die Konsequenz ist laut Scurr klar: „Frauen sollten jene Zeit und Mühe, die sie für die Wahl des richtigen Laufschuhs aufbringen, auch für das Aussuchen eines passenden, stützenden Sport-BHs investieren.“ Sport-BHs gibt es heutzutage in den verschiedensten Ausführungen und Intensitätslevels. Die verschiedenen Modelle, sowieso Preise und Größen finden Sie hier!
In der Regel bieten Hersteller drei Einsatzbereiche an: Low Impact (Yoga, Gymnastik, etc.), Medium Impact (Rad-, Skifahren, etc.) und High Impact (Joggen, Tennis, etc.). Ein „echter“ Sport-BH besteht aus modernen Hightech-Fasern, die schnell den Schweiß nach außen transportieren und die Haut trocken halten.

Prinzipiell gilt, der BH sollte straff und passgenau sitzen, aber auf keinen Fall einschnüren. Breite Träger verteilen die Last und verhindern ein starkes Einschnüren an den Schultern.

Achten Sie beim Anprobieren darauf, dass der Druck gleichmäßig über den Rücken verteilt ist (ansonsten drohen Nackenund Kopfschmerzen!). Ein breites, gut gepolstertes und elastisches Unterbrustband sorgt für die notwendige Stabilität und verhindert das „Nachoben- Rutschen“ bei Bewegung.

Sehr wichtig sind auch flach verarbeitete beziehungsweise außen liegende Nähte, um Druckstellen und unangenehmes Kratzen zu vermeiden. Auch eingenähte scheuernde Etiketten oder überstehende Verschlüsse können sehr störend sein. Die verschiedenen Modelle, sowieso Preise und Größen finden Sie hier!
Ob Frau sich für ein klassisches Modell mit Körbchen und Verschluss am Rücken oder ein Bustier zum Hineinschlüpfen entscheidet, ist letztlich Geschmackssache. Entscheidend ist, den „passenden Deckel für den Topf“ zu finden, denn mit halben Sachen sollte sich Frau nicht zufriedengeben!

Aus ALPIN 10/09
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23.09.2009 11:54:44
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