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ALPIN Markt aus ALPIN 12/12

Diese Skibrillen verhelfen Ihnen zu guter Sicht

29.12.2012 09:18:07
Stürze beim Skifahren gehen zu einem hohen Prozentsatz auf Wahrnehmungsfehler zurück. Eine gute Skibrille ist daher unabdingbar, damit man die Abfahrt bei jedem Wetter genießen kann. Was können aktuelle Markenbrillen?
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Bei Nebel und Schneefall, aber auch bei strahlendem Sonnenschein mit scharfem Sonnen-Schatten-Wechsel sind die Augen beim Skifahren in höchstem Maß gefordert. Ohne Schutz können die Augen diese Aufgabe nicht lösen. Eine Skibrille muss her!

Das Sonnenlicht besteht aus ultraviolettem (UV), sichtbarem und Infrarotlicht. Alle drei Strahlentypen können die Augen schädigen und unter anderem zu Schneeblindheit, grauem Star und Makula-Degeneration führen.

UV-Strahlung herrscht übrigens immer, nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch bei Wolken und Schneefall. Schnee reflektiert die UV-Strahlung zu 80 bis 90 Prozent.




Klicken Sie sich durch die Slideshow mit sechs Marken-Skibrillen.


Vor allem bei schlechterem Wetter mit Wolken oder Nebel ist die winterliche Bergwelt oft eine konturlose, scheinbar ineinanderfließende Masse. Die Kontraste für die Augen fehlen und das liegt daran, dass – auch wenn es nicht so aussieht – Schnee "blau" ist. Eine gute Skibrille muss also Farbfilter einsetzen, die das blaue kontrastarme Streulicht zumindest teilweise herausfiltern und dadurch die Kontraste verstärken. Diese Farbfilter sind meist gelblich/orange gefärbt und heißen Blueattenuator (Blauabschwächer).

Was aber tun, wenn die Sonne rauskommt oder den ganzen Tag herrliches Wetter herrscht? Jetzt entscheidet die Tönung des Glases, wie viel sichtbares Licht das Auge erreicht.

Je nach Durchlässigkeit (Lichttransmissionsgrad) wird hier in fünf Filterkategorien unterteilt. S0 bis S4. Der am häufigsten verwendete ist der S2-Filter (Durchlässigkeit 18 – 43%), der als Universalfilter einen für Mitteleuropa geeigneten mittleren Blendschutz darstellt. Filterstufe S3 (Durchlässigkeit 8 – 18%) ist stark und eignet sich vor allem für das Hochgebirge.

Bei Produkten von Markenherstellern lässt sich mittels Scheibenwechsel oder zusätzlichen Filtern die Tönung verändern. Das sollte schnell und problemlos auch auf der Tour machbar sein. Am besten testet man das System vor dem Kauf.

Draußen muss der Wechsel auch mit kalten Fingern klappen. Mittlerweile gibt es selbsttönende Skibrillen. Deren phototrope Gläser wechseln über zwei Helligkeitsstufen (S1 bis S3). Einen Scheibenwechsel braucht es nicht mehr.

Gegen Reflexe können sogenannte polarisierende Gläser helfen. Sie lösen mittels eines unglaublich feinen, in die Scheibe eingearbeiteten Gitternetzes die Reflexe auf.

Manchmal beeinträchtigen aber nicht fehlende Kontraste oder zu helles Licht die Sicht, sondern Wasserdampf. Die Brille beschlägt. Das passiert, wenn der Temperaturunterschied zwischen der warmen Innenluft (schwitzen) zum kalten Glas so groß ist, dass die feuchte Innenluft kondensiert. Daher haben gute Skibrillen Doppelscheiben, so dass die innere Scheibe immer wärmer als die äußere ist. Außerdem helfen eine Anti- Fog-Beschichtung und große Lüftungsschlitze.

Wenn man dann beim Kauf noch darauf achtet, dass möglichst wenig Stirnfläche in der Brille ist, sollte Beschlagen kein Thema mehr sein.

Weitere wichtige Details sind ein großes Sichtfeld (+/–160 Grad), hohe Flexibilität des Rahmens und Silikonstreifen auf der Innenseite des Brillenbandes, damit die Brille am Helm nicht verrutscht.

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29.12.2012 09:18:07
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