Im Schwarzwald geboren, Wehrdienst in Mittenwald, Bergführerausbildung in Bern. 3 Fragen an den Bergführer und Wahl-Walliser Philipp Schmidt.

Wann warst du zum ersten Mal im Wallis?

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Schon seit frühester Kindheit war ich regelmäßig zum Bergund Wanderurlaub im Engadin. Ins Wallis kam ich allerdings erst, nachdem ich meinen Führerschein gemacht hatte. Meine Sehnsucht nach den 4000ern der Westalpen war groß und da bot sich das Wallis geradezu an.

Welchen Walliser Berg hast du als erstes bestiegen?

Mein erster Berg hier war das Weissmies, das mit seinen 4017 Metern knapp die 4000er Marke überschreitet. Ich war 20 und bin mit meinem Bruder und einem Freund ins Wallis, um hier endlich die erste Hochtour zu machen. Es blieb natürlich nicht nur bei einer.

© Philipp Schmidt

Was macht das Wallis für dich so besonders?

Die Faszination, dass man hier an einem Tag auf einem Gipfel über 4600 Metern stehen kann und abends im Genfer See baden geht. Die Höhendifferenzen auf engem Raum und die Vielfältigkeit der sportlichen Aktivitäten ist einfach überragend hier.

Philipps Lieblingstour

Das Weisshorn ist für mich ein besonderer Berg. Tagaus, tagein habe ich es aus den Fenstern unserer Wohnung in Goms im Blick. Es ist ein Teil meines Lebens. Seine Besteigung ist anspruchsvoll. Der Ostgrat gilt zurecht als einer der anspruchsvollsten Normalwege auf einen 4000er.

Tourentipp: Weisshorn über Ostgrat, 4506 m

  • Hochtour, schwer

  • Dauer: 7 Stunden

  • Höhenmeter: 1580 Hm

  • Beste Zeit: Juli bis August

  • Talort: Randa, 1408 m.

  • Ausgangspunkt: Weisshornhütte, 2933 m.

  • Route: Von der Weisshornhütte auf dem anspruchsvollen Normalweg durch Fels und Eis über den Ostgrat auf den formschönen Pyramiden-Gipfel.

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