Der "Wolfszahn", wie der 2930 Meter hohe Ulvetanna auch genannt wird, wusste schon die Huberbuam zu begeistern. Zusammen mit Stephan Siegrist gelang dem Brüderpaar 2008 mit "Sound of Silence" die Erstbegehung der Westwand. Fünf Jahre später konnte nun der britische Extremkletterer Leo Houlding eine neue Route an dem wohl schwersten Berg der Antarktis eröffnen.

1750 Klettermeter unter extremsten Bedingungen hatten Leo Houlding und sein Expeditionsteam - bestehend aus Sean Leary, Jason Pickles, David Reeves, Chris Rabone sowie dem Filmemacher Alastair Lee - zu meistern, dann war die neue Route am Nordost-Grat des Ulvetanna (2930m) geschafft. Nach monatelanger Planung und Vorbereitung sowie einer Woche harter "Arbeit" in der Wand konnte sich der britischen Kletterprofi schließlich "einen lang gehegten Traum" erfüllen.

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Dabei zeigte sich der 32-Jährige von der einmaligen Kulisse der Nunataks genannten Granitformationen ähnlich beeidruckt wie vor ihm bereits die Huberbuam : "Eine unglaubliche Landschaft - eine endlos weiße Wüste aus der riesige Felsen klaffen, vergleichbar mit Reißzähnen, erwartete uns vor Ort - Bilder wie aus einer anderen Welt", so Houlding nach seiner Rückkehr aus der Antarktis.

Die Fülle an überwältigenden Eindrücken sowie die erfolgreiche Erstbegehung haben den Berghaus-Athleten sicher auch verschmerzen lassen, dass er einen ursprünglich geplanten Base-Jump vom Gipfel des "Wolfzahns" nicht realisieren konnte. Bei Temperaturen von Minus 35 Grad Celsius und starkem Wind entschied sich Houlding für die traditionelle, aber weit weniger gefährliche Rückzugsmethode vom Berg - dem Abseilen.

Quelle: Pressemitteilung AH-PR / Berghaus

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