Von der Hitparaden- zur Gipfelstürmerin: Die französische Chanson-Sängerin ZAZ hat am 01. Oktober gemeinsam mit ihrem Bassisten und Gitarristen (inkl. deren Instrumenten) sowie mehreren Bergführern - unter ihnen Spitzen-Alpinist Dani Arnold - den Mont Blanc (4810 Meter) bestiegen. Dort sang die 28-Jährige ihren berühmtesten Hit "Je veux".

Zu Fuß und ohne Helikopterunterstützung haben die drei Musiker die ganze Strecke bis zum Gipfel zu Fuß zurückgelegt. Bereits am Samstag, den 29. September, sind sie in Begleitung von mehreren professionellen Bergführern, darunter Eiger Nordwand Speed Rekordhalter und Mammut Pro Dani Arnold in Chamonix aufgebrochen und haben in der auf 3167 Metern gelegenen Schutzhütte Refuge de la Tête Rousse übernachtet. Von dort stiegen sie im Laufe des Sonntags bis zur Goûter-Hütte (3817 Meter) auf.

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In der Nacht von Sonntag auf Montag brachen die Musiker dann in aller Frühe auf, um die letzten knapp 1000 Höhenmeter hinter sich zu bringen. Nach einem siebenstündigen(!) Aufstieg erreichten sie gegen 10 Uhr den höchsten Gipfel Europas, die Spitze des Mont Blanc. 

Die bergaffine ZAZ hatte sich fünf Monate lang gezielt auf die Expedition vorbereitet, denn sie wollte sich damit einen langersehnten Traum erfüllen. Verzicht auf Zigaretten und Alkohol, sowie regelmäßiges Lauftraining zahlten sich aus und wurden mit einem einzigartigen Gipfelerlebnis belohnt.

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Am Gipfel ein Lied: ZAZ mit Band am Mont Blanc. Bild: Mammut / JonasJaeggi.

Nach dem technisch schwierigen und konditionell sehr anspruchsvollen Aufstieg, der aus Sicherheitsgründen nicht, wie geplant, über die Aiguille du Midi, sondern über den so genannten Normalweg erfolgte, kam das unkonventionelle Highlight der Expedition: das Unplugged Konzert. 

ZAZ, die in den Anfangsjahren ihrer Karriere viel Straßenmusik gemacht hatte, gelang es auch in der dünnen und eisigen Luft auf 4810 Metern den Titel "Je veux" mit ihrer unverwechselbaren Stimme zu performen. Begleitet wurde sie von ihrer Band, denn auch die empfindlichen Holzinstrumente, eine Gitarre und ein Kontrabass, hatten den Aufstieg unbeschadet überstanden. Die Musiker stiegen im Anschluss über die gleiche Route ab und trafen am Dienstag im Tal ein.

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