Christian Stangl war auf dem höchsten Punkt des K2. Diese Meldung kommt Ihnen bekannt vor? Uns auch. Im Gegensatz jedoch zu Stangls-Betrugsversuch 2010, will der Steirer dieses Mal tatsächlich den Gipfel des zweithöchsten Berges der Welt erreicht haben. Als Beweis stellte Christian Stangl ein Video ins Internet.

Nach dem Gipfelerfolg: Christian Stangl (li.) und Adam Bielecki im Basislager. Bild: www.skyrunning.at.
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"Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht." Dieses Sprichwort kennt auch Christian Stangl. Dementsprechend versucht der "Skyrunner" dieses Mal jeden Zweifel an seinem Gipfelerfolg auszuschließen und stellt neben einem Beweisvideo mit einer 360-Grad-Rundumsicht vom Gipfel des K2 (siehe unten) auch die Aufzeichnungen eines "Spotmessenger" genannten Lokalisierungsdienstleisters per Link online. Laut seiner Homepage sendete Stangl während der Gipfelbesteigung 21 Mal seine Koordinaten.

Den Informationen auf Stangls Website zu Folge gelang der Gipfelerfolg bereits am 31. Juli. Gemeinsam mit dem Polen Adam Bielecki war der Steirer Ende Juli über den Abruzzigrat Richtung Gipfel aufgestiegen. Am 30. Juli steigen die beiden gegen 22:00 Uhr abends bei sehr guten äußeren Bedingungen vom Lager III auf etwa 7.400 Metern Höhe auf. Stangl erreichte am 31. Juli kurz nach Adam Bielecki den höchsten Punkt. Gegen 21:00 Uhr abends erreichte Stangl wieder Lager III, um hier einige Stunden zu ruhen und schließlich wieder ins Basislager abzusteigen.

Seit 08. August ist Christian Stangl wieder zurück in der österreichischen Heimat. Er zeigte sich höchst erleichtert, den K2 nach fünf gescheiterten Versuchen endlich "abhaken" zu können: "Ich platze vor Glück und fühle mich wie Phönix aus der Asche. Nach all den schwierigen Zeiten, habe ich mich jetzt mit dem Chogo Ri (K2, d. Red.) versöhnt."

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Stangl ist mit der K2-Besteigung seinem "Triple Seven Summits" einen entscheidenden Schritt nähergekommen. Der 46-Jährige hat sich zum Ziel gesetzt, als erster Mensch überhaupt, die höchsten, zweithöchsten und dritthöchsten aller sieben Kontinente zu besteigen. Nach dem K2 fehlt dem Österreicher nur noch ein Berg: der 5193 Meter hohe Mt. Shkhara an der russisch-georgischen Grenze. Weitere Informationen: www.skyrunning.at

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