Am Sonntag wurde an der Alpspitzbahn die "AlpspiX-Aussichtsplattform" eröffnet. Während sich Touristiker die Hände reiben, protestierte Stefan Glowacz auf die ihm eigene Art gegen das ehrgeizige Projekt. Freischwebend in einem Höhenbiwak, das an der Plattform befestigt war, demonstrierte Glowacz mit dem Banner "Unsere Berge brauchen keinen Geschmacksverstärker".

Luftiger Protest: Stefan Glowacz setzt ein Zeichen gegen AlspiX-Plattform.
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Stefan Glowacz ist seit Jahren weltweit auf verschiedenen Expeditionen unterwegs. Selbst bei seinen Expeditionen an die abgelegensten Berge dieser Welt ist es für ihn wichtig, keine Spuren zu hinterlassen.

Auch für die Belange der heimischen Natur setzt er sich aktiv ein. Schon einmal beteiligte sich der Garmisch-Partenkirchener an einer Demonstration gegen die AlpspiX-Plattform . Gemeinsam mit derr Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness Deutschland ist er von Anfang an einer der größten Gegner des Projektes gewesen. Dieses sorgt seit Bekanntgabe bei zahlreichen Anwohnern, Kletterern und Urlaubern der Region für reichlich Zündstoff. Ähnlich dem berühmten Grand Canyon sind die zwei jeweils 24 Meter langen Metallkonstruktionen der „AlpspiX“ in einer XForm errichtet und ragen 13 Meter ins Nichts. Auf deren Stahlarmen sollen die Besucher den „ultimativen Kick“ bekommen. "Fastfood-Attraktionen gehören nicht in die Natur", meint dazu Stefan Glowacz.

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Text: TOC Agentur für Kommunikation GmbH & Co.KG

Bilder: Klaus Fengler

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