Auf ungewöhnliche Art und Weise haben am vergangenen Wochende 600 Menschen am Aletschgletscher gegen den Klimawandel protestiert. Bei einer Aktion des US-Fotokünstler Spencer Tunick im Rahmen einer Greenpeace-Kampagne ließen die Aktmodelle , die sich freiwillig gemeldet hatten, alle Hüllen fallen...

Nackte gegen den Klimawandel. Bild: dpa.
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"Hunderte Menschen setzten sich nackt der Eiseskälte aus, damit die Verantwortlichen endlich aufwachen und sich für sofortige, konsequente und mutige Klimaschutzmassnahmen erwärmen lassen. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, dann ist es bald zu spät", heißt es auf der Greenpeace Homepage .

Schreite der Kilmawandel weiterhin ungebremst voran, werde eine der Folgen sein, dass ab 1080 von den Gletschern der Alpen nur noch Geröllhalden übrig seien. "Wenn die Fakten des alarmierenden Weltklimaberichts allein nicht reichen, um Entscheidungsträger zum Handeln zu bewegen, braucht man eben Emotionen als Argumente", erklärte Markus Alleman, Chef der außergewöhnlichen Greenpeace-Kampagne.

Die Teilnehmer der Aktion, die sich auf eine Anzeige gemeldet hatten, kamen meist aus der Schweiz. Die Temperaturen seien recht mild und der Wind schwach gewesen, sagte Alleman. Außerdem bekamen die Nackten in knapp 2000 Meter Höhe Frottee-Schlappen an die Füße, damit sie auf dem Eis nicht festfroren.

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