Breit, stark, schwer! So präsentieren sich die meisten der tourentauglichen Freerider für den Winter 06/07. Wir haben 15 Modelle getestet, viel neben, aber auch auf der Piste bewegt und interessante Unterschiede herausgearbeitet.

Für jeden ist der richtige Ski dabei! Das ist das übergreifende Ergebnis unseres Freerider-Tests. Tolle Ski! Ob der spezielle Tiefschneeski Pure Three, der Allrounder Head Monster M 77, der Speedmeister Movement Thunder oder einer der anderen Ski, die gut abgeschnitten haben. Alle mit tollen Fahreigenschaften, vielleicht manchmal einer sehr speziellen Ausrichtung.

- Anzeige -

Deshalb gilt für den Kunden: Er sollte sehr genau wissen, was er mit dem Ski machen möchte. Denn bei einem „Falschkauf“ kann die Enttäuschung riesengroß sein. Deshalb: Einen Ski nicht nur deshalb kaufen, weil er ein Schnäppchen ist. Er muss auch zu einem passen. Sonst kauft man nächstes Jahr noch einen.

- Anzeige -

Klicken Sie sich durch unsere Fotogalerie der getesteten Produkte!

Hinweis: Die Tabelle ist eine übersichtliche Zusammenfassung des Tests der ALPIN-Ausgabe 11/2006 . Sollten Sie an dem ausführlichen Test interessiert sein, möchte wir Sie bitten, die weiter unten gegebene Möglichkeit der Einzelheftbestellung zu nutzen.

Mit einem Mausklick auf ein Bild, gelangen Sie zu einer komfortablen Großansicht des Produktes.

Alle auf alpin.de veröffentlichten Produkttests finden Sie hier!

Eine Liste aller getesteten Produkte finden Sie hier .

Anzeige
Hersteller Modell Preis Bewertung Urteil Tipp
Black Diamond Havoc 499 Euro Der Havoc ist für seine Breite leicht. Das qualifiziert ihn als einen tourentauglichen Freerider oder als einen Tourenski für Tiefschneefans. sehr gut
Elan M 666 549,95 Euro Von allen getesteten Freeridern der Ski, der am meisten Pistencharakter hat. Wer einen Ski sucht, der sowohl auf der Piste als auch im Gelände gut geht, der hat mit dem M666 den richtigen. sehr gut
Fischer Kehua 499,95 Euro Der Fischer ist einer der breitesten Ski im Test. Für seine Breite ist er auf der Piste noch akzeptabel fahrbar. Im Tiefschnee, besonders bei Powder lässt der Kehua wenig Wünsche offen. sehr gut
G3 Aviatrix 549 Euro Der G3 Aviatrix tritt als Damen-Freerider an, ist ein ausgewogener Ski, konnte aber auch die sechs Damen im Testfeld nicht restlos begeistern. Ihm fehlt ein wenig der eigene Charakter. befriedigend
G3 Baron 549,00 Euro Der Baron ist einer der schmaleren Freerider und könnte mit den Maßen auch bei den Tourenski mitfahren. Er ist ein ausgewogener Ski für Leute, die hohe Geschwindigkeiten bevorzugen. befriedigend
Kahru Kodiak 479,00 Euro Ist für einen Freerider relativ leicht. Der Kahu ist ordentlich, konnte aber in keinem Bereich begeistern. Etwas schlampig ist, dass in der Skimitte die beiden Löcher vom Spritzvorgang zu sehen sind. mangelhaft
Head Monster M77 619,95 Euro Sie suchen einen Allround-Freerider, der gutmütig zu fahren oder auch ordentlich zu heizen ist? Sie suchen einen Ski für Tiefschnee und Piste? Hier ist er! sehr gut ALPIN-Tipp
Mountain Wave Easy Day 479,00 Euro Der Mountain Wave ist einer der Exoten: Er ist der leichteste Freerider im Test, kann aber bei den Fahreigenschaften Punkte sammeln. Empfiehlt er sich für Leute, die Abfahrten im "Outback" lieben. sehr gut
Movement Thunder 549,00 Euro Ist der Speed-Kracher. Das Schöne: Man kann ihn auch langsam fahren. Aber Speed und lange Schwünge sind sein Ding. Das gilt auch für den Tiefschnee. Was nicht so leicht fällt: enge Zöpfe flechten. sehr gut ALPIN-Tipp
Pure Three 900,00 Euro Der Ski hat nicht so einen breiten Einsatzbereich wie der Mountain Wave, ist aber in seiner Disziplin Spitze: Das ist Tiefschnee. Wer ihn im Tiefschnee gefahren ist, will ihn nicht wieder hergeben. sehr gut
Rossignol Bandit B3 649,95 Euro Der Bandit B3 war mal der absolute Kracher unter den Freeridern. Aber das ist schon Jahre her. Und wie die Konkurrenz aufgeholt hat, sieht man an den Noten. Aber noch immer hat er seine Stärken. sehr gut
Salomon XW Fury 699,95 Euro Der Salomon war etwas enttäuschend. Das mag daran liegen, dass die Optik sehr vielversprechend war. In der Praxis war er dann aber kein Rennpferd. Für den Preis gibt es bessere Ski. mangelhaft
Stöckli Stormrider XL 589,00 Euro Der XL ist interessanterweise nicht ganz so störrisch bei kurzen Schwüngen, überzeugt aber auch nicht ganz in den anderen Disziplinen. Auffällig ist die Laufruhe. sehr gut
Stelvio Freeride Trab 439,90 Euro Der Stelvio ist der Freerider von Trab. Für einen Trab-Ski ist der Stelvio überraschend schwer. Aber ihm fehlt der nötige Biss. Am besten gefallen hat uns der Stelvio im unverspurten Gelände. mangelhaft
Völkl Mantra 599,95 Euro Der Völkl ist ein stabiler, schwerer Ski. Einige Tester waren von dem Mantra begeistert. Besondere Stärken hat er im Tiefschnee und bei hoher Geschwindigkeit. sehr gut