Mindestens 122 Menschen sind in diesem Sommer in den österreichischen Alpen ums Leben gekommen.

"Hab nur ich das Gefühl, dass sich das heuer besonders dramatisch häuft?", so der Kommentar von Userin Maria Rosa Neuhold auf Facebook zu einer Unfallmeldung, die wir am 27. August veröffentlicht haben. 

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Nimmt die Zahl der Bergunfälle tatsächlich zu oder ist dies nur ein subjektiver Eindruck? Dieser Frage ist man Anfang August auch bei der Abendschau nachgegangen: 

Was die Zahl der tödlichen Unfälle anbelangt, hat das Österreichische Kuratorium für alpine Sicherheit nun aktuelle Zahlen bekanntgegeben. 

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So haben in der noch laufenden Sommersaison mindestens 122 Menschen im österreichischen Alpenraum ihr Leben verloren, darunter rund 37 Personen aus Deutschland. 

Die überwiegende Mehrheit der seit Mai dieses Jahres tödlich verunglückten Bergsportler, nämlich 61, verlor beim Wandern oder Bergsteigen ihr Leben; auch beim Wildwasserfahren und Gleitschirmfliegen kam es zu einigen tödlichen Unfällen.

 Die Todeszahlen bewegen sich im Vergleich zu den Vorjahren aber in einer "durchaus üblichen Größenordnung", so eine Sprecherin des Kuratoriums. Unterschiede von Jahr zu Jahr ergeben sich hauptsächlich durch die verschiedenen Wetterlagen. 

Erst am Donnerstag war ein 37-jähirger Klettersteiggeher am Dachstein von einem Blitzschlag tödlich verletzt worden. 

In Osttirol stürzte am selben Tag eine 28-jährige Berlinerin im Gebiet von Prägraten am Großvenediger über einen steilen und felsigen Hang rund 50 Meter in die Tiefe. Der Vater alarmierte sofort die Rettungskräft, die jedoch nur noch ihren Tod feststellen konnten.

Auch die Leiche eines seit etwa zwei Wochen vermissten Wanderers wurde nun im Pitztal 80 Meter unterhalb eines markierten Gletscherpfades gefunden. 

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