Sollten die Temperaturen weiter ansteigen, wird bis zum Jahr 2050 etwa die Hälfte von den rund 300 Skigebieten des Alpenraums nicht mehr genügend Schnee aufweisen, um den Wintersportbetrieb aufrecht zu erhalten. Dies berichtet das Magazin National Geographic Deutschland in seiner Februar-Ausgabe.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace demonstriert auf der Zugspitze für mehr Klimaschutz.
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Vielen Wissenschaftler bereitet vor allem die Geschwindigkeit der Erwärmung Sorge. Schätzungen zu Folge hätten die Gletschergebiete allein in den Achtziger Jahren ein Fünftel ihres Eises verloren. Bei einer ungebremsten Temperaturentwicklung werden in 100 Jahren bis zu 80 Prozent des Gletschereises verschwunden sein.

Durch den Temperaturanstieg wird sich auch die Schneegrenze immer weiter nach oben verschieben, so dass in Zukunft nur noch hoch gelegene Gletscherskigebiete ausreichend Schnee haben, um den Wintersportbetrieb aufrechtzuerhalten.

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