Klimaschutz UND Naturschutz - lässt sich das vereinbaren? Mit dieser Frage beschäftigen sich viele Naturschutzverbände und die Alpenvereine.

Die Alpen sind doppelt so stark vom Klimawandel betroffen wie der globale Durchschnitt. Gleichzeitig lastet auf den Alpen im Hinblick auf die Energiewende ein riesiger Erwartungsdruck. Der Konflikt ist offensichtlich: Einerseits gibt es große Potenziale zur Ausschöpfung der Wasserkraft, andererseits sind die alpinen Ökosysteme besonders wertvoll und empfindlich. 

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Es gilt, Antworten zu finden auf Fragen wie diese: Wird uns die Energiewende in eine weitere Ausbeutung ökologischer und landschaftlicher Ressourcen treiben? Sind Konzepte wie "Renewable Alps" und "klimaneutrale Alpen" überhaupt realisierbar? In welcher (Alpen-)Welt wollen wir leben?

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Für die Alpenvereine steht der unersetzbare ökologische und soziale Wert der Alpen im Vordergrund. Sie möchten die Öffentlichkeit mit der Kampagne #unserealpen über die Konsequenzen von Eingriffen in die alpinen Ökosysteme informieren und treten so für den Schutz der Alpen ein. 

Im Mai riefen die Vereine zu einer Mitmachaktion für Bergsportler und Bergsportlerinnen auf. Unter dem Hashtag #unserealpen waren sie aufgerufen, ihren Blick auf die Alpen zu teilen. Diese Fotos werden nun in der aktuellen dritten Kampagnenwelle im August und September 2019 in mehreren auflagenstarken Publikationen als Mosaik veröffentlicht.

Darum sind die Alpen so wichtig: Zahlen und Fakten.

| © DAV

Die vierte Welle der Kampagne wird im Dezember 2019 starten und erneut Skigebietserschließungen im Fokus haben. Außerdem wird #unserealpen als Podcast erscheinen.

Zur internationalen Kampagnenwebsite geht es hier.

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