Sind die Abfahrtsverbote für den Transitverkehr in Österreich gerechtfertigt? Das sagt Ihr dazu!

Die Abfahrt privater Pkws zur Stau-Umfahrung in Salzburg und Tirol bleibt an den Sommerwochenenden verboten. Ärgerlich für Transitreisende, die Staus in Kauf nehmen müssen, aber erlösend für Anrainer-Gemeinden der Ausweichstrecken, in denen man ohne Fahrverbote kaum die Straßen überqueren konnte.

- Anzeige -

Die Polizei in Tirol und Salzburg kontrolliert die gesperrten Landstraßen und schickt Pkws mit Fahrziel Italien konsequent zurück auf die Autobahn.

Wir wollten im Rahmen eines Votings von Euch wissen, was Ihr von den Sperrungen haltet. 

Den Artikel mit sämtlichen User-Kommentaren findet Ihr hier.

- Anzeige -

Das Ergebnis unserer Kontrovers-Umfrage:

Wir haben Euch gefragt: Sollte die Abfahrt des Transitverkehrs nach Norden und Süden von Österreichs Autobahnen weiterhin verboten bleiben, weil so die Anrainer-Gemeinden der Ausweichstrecken entlastet werden? Oder will man zwar Tourismus und Maut-Einnahmen steigern, aber ohne das erhöhte Verkehrsaufkommen zu ertragen?

Antwort A: Verständlich, dass die Bewohner der anliegenden Dörfer um die Autobahn-Ausweichrouten geschützt werden sollen. Daher wäre es doch sinnvoll, immer zu Ferienzeiten die Abfahrt des Transitverkehrs zu verbieten! [71,62%]

Antwort B: Österreich setzt auf Tourismus und Verkehr als sprudelnde Geldquelle. Doch jetzt will man deren negative Folgen nicht tragen, sondern nur von den positiven profitieren. So geht’s ja nicht! [28,38%]

Gut zwei Drittel von Euch haben Verständnis für die Maßnahmen der Tiroler Landesregierung - und können sogar der Idee regelmäßiger Sperren in der Ferienzeit etwas abgewinnen.

Rund 28 Prozent sieht die Kontrollen und Sperrungen äußerst kritisch. "Aus meiner Sicht wird hier klar gegen die Reisefreiheit verstoßen", meint ein User.

- Anzeige -

0 Kommentare

Kommentar schreiben