Mehrere Tote in den Bergen bei Unfällen am Dent Blanche, im Bergell und an der Nagelfluhkette.

Zwei Tote am Dent Blanche

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Am Samstag sind zwei deutsche Bergsteiger am Dent Blanche (4357 m) in den Walliser Alpen gestürtzt und dabei umgekommen. Sie befanden sich im Aufstieg über den Südgrat zwischen dem Grand Gendarme und dem Gipfel, als sie aus bisher ungeklärten Gründen in einer Höhe von 4000 m stürtzten. 

Andere Bergsteiger hatten den Unfall beobachtet und einen Notruf abgesetzt. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod der beiden Alpinisten feststellen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

Tödlicher Kletterunfall im Bergell

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Beim Granitklettern an der Spazzacaldeira im Bergell kam es ebenfalls am 3.8. zu einem tödlichen Unfall. Eine 30-jährige Deutsche sowie ihr 36-jähriger Begleiter wollten die Felsnadel "Fiamma" (2440 m) besteigen, als sich ein Felsstück, auf dem die Frau stand, löste. Der Mann wurde dabei vom herabfallenden Gestein touchiert, während die Frau über 100 Meter in die Tiefe stürzte.

Die Frau konnte nur noch tot geborgen werden. Der Mann wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei haben auch hier die Ermittlungen aufgenommen.

Einsatz am Pidinger Klettersteig

Drei junge Bergsteiger Ende 20 waren bereits am Freitag beim Aufstieg durch den Pidinger Klettersteig zum Hochstaufen in der nicht versicherten Querung unterhalb des ersten Notausstiegs versehentlich in eine steile Rinne geklettert. Einer der Bergsteiger saß oberhalb, im absturzgefährlichen Gelände, fest, ein weiterer Mann und eine Frau unterhalb.

Der Bergsteiger oberhalb wurde in höchster Not mit dem Rettungstau aus der Rinne befreit, er konnte sich kaum mehr halten. Die Besatzung holte in drei Anflügen auch die beiden anderen Verstiegenen per Winde aus der Wand und flog sie zur Koch-Alm aus. Alle drei kamen mit dem Schrecken davon. 

Tödlicher Sturz an der Nagelfluhkette

Am Donnerstag ist ein 75-jähriger Mann bei einer Wanderung an der Nagelfluhkette abgestürzt und gestorben. Er war mit einer Wandergruppe auf dem Gratweg zwischen Steineberg und Stuiben unterwegs, als sie auf einen weiteren Mann trafen, der mit seinen Schuhen Probleme hatte.

Als ein 87-jähriger Wanderer der Gruppe dem Mann helfen wollte, berührte er den 75-jährigen Mitwanderer so, dass dieser aus dem Gleichgewicht kam und 60 Meter in die Tiefe stürzte. Dabei wurde er tödlich verletzt.

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1 Kommentar

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Colala Olala auf Facebook

schlimm.....bin immer allein unterwegs.....hoffentlich passiert mir sowas nie....plane aber sehr sorgfältig,.. aber zu dem 87 jährigen muass ich schon was sagen...muss er helfen....waren keine jüngeren dabei, echt grusselig