Der Schweiz-Ecuadorianer Karl Egloff hat den höchsten Gipfel Nordamerikas in 11 Stunden und 44 Minuten erklommen und setzte damit eine neue Bestmarke.

Der Speedclimber Karl Egloff hat am 20. Juni den Denali in 11 Stunden und 44 Minuten bezwungen. 7 Stunden und 40 Minuten brauchte er im Aufstieg, im Abstieg benötigte er 4 Stunden und 4 Minuten. Damit unterbietet er den bisherigen Rekord von Kilian Jornet um 4 Minuten. 

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Egloff hat sich als Ziel gesetzt, alle Gipfel der Seven Summits in Rekordzeit zu erreichen. Die Bestzeit am nordamerikanischen Denali (6190 m) ist bereits der vierte Weltrekord in seinem Projekt. Der erste Rekordversuch am Denali im Jahr 2018 musste aufgrund schlechter Wetterverhältnisse abgebrochen werden. 

Karl Egloff hat sich für die West Buttress Route, die meist genutzte und sicherste Route auf den Gipfel des Denali, entschieden. Bergsteiger benötigen für diese Route normalerweise 1- 2 Wochen inkl. Akklimatisationstage. Ein gut trainierter Bergsteiger bewältigt den letzten kurzen Abschnitt in ungefähr 9 Stunden. Egloff benötigte für den gesamten Aufstieg mit 4060 Metern Höhendifferenz gerade mal 7 Stunden und 40 Minuten.

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„Ich kann es immer noch nicht fassen, denn die Temperaturen und Schneekonditionen auf dem Denali waren sehr schwierig. Die Temperaturen von -30°C und der Wind machten mir sehr zu schaffen. Ich musste meine gesamte Willenskraft aufwenden. Darum bin ich umso glücklicher, dass ich es geschafft habe. Ich danke meinem Freund und Bergsteiger Nicolas Miranda, ohne den ich diesen Weltrekord niemals geschafft hätte“, so der Rekordhalter.

Im Rahmen seines Seven Summits-Projekts hat Karl Egloff bereits die Bestmarken am Kilimanjaro (5895m), Mount Elbrus (5642m) und am Aconcagua (6961m) zwischen 2014 und 2017 aufgestellt.

Das Video zum Weltrekord am Aconcagua:

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