Das TV-Programm für Bergsteiger in der ersten Juni-Woche und über Pfingsten.

Dienstag, 4. Juni

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rbb Fernsehen, 15.15 Uhr

Mit dem Rad durch China: An den Grenzen Tibets

Großartige Natur, unendliche Weiten, schneebedeckte Berge und eine Vielzahl faszinierender Kulturen. Chinas Himalayaregion lädt zum Entdecken vom Fahrradsattel aus ein. Ariane Reimers und Kameramann Ronald Schütze stellen sich der Herausforderung. Die anstrengende Tour soll sie vom Qinghai-See bis hinauf zum Animaqing führen, einem heiligen Berg der Tibeter.

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Gebetsfahnen vor dem Kailash in Tibet.

| © picture alliance/imageBROKER

Mittwoch, 5. Juni

hr-fernsehen, 10.30 Uhr

Tibet - Mit Pilgern zum heiligen Berg Kailash

Im Auftrag eines buddhistischen Mönchs in Nepals Hauptstadt Katmandu soll der deutsche Fotograf Dieter Glogowski eine heilige Statue heimlich über die chinesische Grenze nach Westtibet bringen. Dort, in einem Kloster am Berg Kailash, war die Statue ursprünglich zu Hause. Während der Kulturrevolution wurde sie außer Landes geschmuggelt.

Zusammen mit Filmautor Peter Weinert begibt sich Glogowski auf seine Mission: durch die Hochebenen des Himalaya, auf holpernden Ladeflächen von Pilger-LKWs, mit anstrengenden Aufstiegen auf bis zu 6.000 Höhenmeter. Nicht zuletzt ist es ein nervenaufreibendes Versteckspiel mit den chinesischen Sicherheitsbeamten.

Mittwoch, 5. Juni

ORF III, 21.05 Uhr

Land der Berge

Der Schafberg im Salzkammergut

Der Schafberg mit seinen knapp 1.900 Metern ist ein Berg mit zwei Gesichtern: Von St. Wolfgang aus lässt sich seine Gipfelregion in mehreren Stunden zu Fuß erreichen. Wer´s bequemer liebt, fährt mit der Zahnradbahn zum Berghotel, genießt auf 1.783 Metern Seehöhe Kaffee und Kuchen. Schaudernd aber blickt er dann an der Felskante neben dem Hotel in bodenlose Tiefe. Hunderte Meter hohe Felsmauern, glatt, zum Teil überhängend, bilden die Nordwand des Berges, brauchen keinen Vergleich mit berühmten Felswänden klassischer Klettergebiete zu scheuen. Nur selten durchstiegen, sind sie den Besten der Besten vorbehalten.

Der Film zeichnet das Bild einer Seen- und Berglandschaft, die vielen zur geliebten Seelenlandschaft geworden ist, erzählt von ihrer Geschichte mit Details, die kaum jemand kennt. Präsentiert von einem exzellenten Kenner des Salzkammergutes: Miguel Herz- Kestranek, seine Familie ist bereits seit Generationen in St. Gilgen ansässig.

Können tückisch sein: Gletscherspalten hier am Rhonegletscher im Wallis.

| © picture alliance / blickwinkel

ZDFneo, 4.30 Uhr (in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag)

Terra Xpress

Es sollte doch nur ein Ausflug werden

Gletscherspalten sind oft tückisch. Nur wenige überleben den Sturz. Noch geringer ist die Überlebenschance, wenn sie mehrere Tage eingeschlossen in der Enge des Eises sind. "Terra Xpress" begleitet auf dem Matterhorn-Gletscher die Suchtrupps, die solche Gletscherspalten permanent ausfindig machen und sie mit großem Aufwand zuschütten. Nur so lässt sich verhindern, dass Skifahrer und Schneewanderer plötzlich einbrechen.

Es herrschen gute Wetterbedingungen an einem Tag im August 2012, als Manfred Walter zu einer Gletscherwanderung in den Tiroler Alpen aufbricht - allein. Plötzlich bricht er ein, stürzt 15 Meter tief in eine Gletscherspalte. Ohne fremde Hilfe kann er diesem eisigen Gefängnis nicht entkommen. Nach einer Woche passiert das, was niemand mehr erwartet hätte - er wird gerettet. Unfassbar auch für Experten wie Extrembergsteiger Reinhold Messner, denn so etwas hat es auf der ganzen Welt bisher noch nie gegeben.

Donnerstag, 6. Juni

ARD-alpha, 9.30 Uhr

Planet Deutschland - 300 Millionen Jahre

Der große Crash

Diese 3-teilige Sendereihe führt durch ein kleines, doch ungeheuer vielfältiges Land, von den höchsten Gipfeln der schneebedeckten Alpen bis zu den Weiten der rauen Nordsee, von den Kratern der Eifel bis in das verwunschene Flusslabyrinth des Spreewaldes. Unter Wäldern und Wiesen verborgen, stößt man auf Spuren einer 500 Millionen Jahre alten Geschichte, auf Korallen und Muscheln hoch oben in den Bergen, auf die Überreste tropischer Wälder zu Tage und bei Heidelberg auf den ersten Deutschen.

Freitag, 7. Juni

hr-fernsehen, 10.30 Uhr

Nepal - Im Land der Sherpa

Dorje Sherpa ist sieben Jahre alt, lebt in Nepal in dem kleinen Dorf Bengka, und sein Wunsch ist es, endlich die größten Berge der Welt zu sehen. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Urgroßvater bricht er auf, um seine erste große Reise durch das Land der Sherpa anzutreten.

Der Weg führt durch faszinierende Landschaften zum Kloster von Thame. Dort findet gerade das Mani-Rimdu-Fest statt, eine mehrtägige buddhistische Feierlichkeit mit Maskentänzen und eindrucksvollen Ritualen.

In Namche Bazar treffen Dorje und seine Begleiter den neunzigjährigen Gyalzen Sherpa, den letzten noch lebenden Sherpa aus der legendären Everest-Expedition von Sir Edmund Hillary.

Ihr Weg führt sie weiter durch die Gebirgswelt des Himalaya, vorbei an Eisriesen wie Nuptse, Lhotse oder Ama Dablam. Schließlich erreichen sie den 5.656 Meter hohen Kala Patar, und in einem letzten Ritual werden die Götter gnädig gestimmt und um Schutz gebeten für den kleinen Dorje auf dem Weg in die Gemeinschaft der Sherpa.

GEO Television, 20.15 Uhr

Meru - Klettern am Limit

Conrad Anker ist sich des Risikos bewusst, als er 2008 mit seinen Kletterpartnern Jimmy Chin und Renan Ozturk aufbricht, um den Meru zu besteigen - einen 6.660 Meter hohen Berg im Himalaya. Über 30 Jahre war niemandem der Aufstieg gelungen. Die Mischung aus Eis, glatten Felswänden und steilen Überhängen der 'Haiflosse' machen aus der Klettertour eine dreiwöchige Odyssee.

Bilder zur Expedition findet Ihr in unserer Slideshow.

Nur 100 Meter vor dem Ziel müssen sie sich jedoch eingestehen, dass ihnen der sichere Tod droht, wenn sie weiter klettern. Niedergeschlagen geben sie sich dem Berg geschlagen und schwören sich, den Berg nie wieder zu besuchen.

Samstag, 8. Juni

SWR Fernsehen, 7.30 Uhr

Die Alpen - Unsere Berge von oben

Die Sendung ist eine Reise über das "Dach Europas": Der Blick aus der Vogelsicht eröffnet ganz neue Perspektiven der majestätischen und vielfältigen Welt der Alpen: Serpentinen werden zu abstrakten Gemälden, Bilder von Felsformationen erinnern an Mondlandschaften und Bergdörfer sehen aus wie Puppenhäuser.

SWR Fernsehen, 9.45 Uhr

Wanderlust! Der Lechweg

Die Reportage stellt den Lechweg vor, der dem letzten Wildfluss der nördlichen Alpen durch drei Regionen folgt. Er beginnt im schroffen Lechquellengebirge in Vorarlberg, schlängelt sich über Hochweiden bis hinunter ins Tiroler Lechtal. Nach einer Woche endet er in der Stadt Füssen, im Allgäu. Ein alpiner Weg, der bequem zu wandern ist.

SWR Fernsehen, 10.30 Uhr

Abenteuer Alpenüberquerung

Vom Tegernsee nach Sterzing

Einmal zu Fuß über die Alpen wandern - für viele ein unvorstellbarer Gedanke, für andere dagegen eine willkommene sportliche Herausforderung. In der Tat sollte man als Wanderer schon einigermaßen geübt und ausdauernd sein, aber der Weg vom Tegernsee nach Sterzing in Südtirol ist die wohl "einfachste" Möglichkeit, einmal von Nord nach Süd über den kompletten Alpenhauptkamm zu wandern.

arte, 20.15 Uhr

Expedition Montblanc

Auf einer sechstägigen Expedition bezwingen drei Wissenschaftler den Montblanc, der als Herzstück der Alpen gilt. Mit rund 4.810 Meter Höhe steht der "weiße Riese" für die schiere Urgewalt der Natur. Die Besteigung des Bergmassivs ist ein einzigartiges Erlebnis und gibt Einblicke in die letzten 240 Millionen Jahre Evolutionsgeschichte. Der Dokumentarfilm "Labor Montblanc" liefert einen fachübergreifenden Bericht über einen der berühmtesten Zeitzeugen unseres Planeten.

Samstag, 8. Juni

hr-fernsehen, 20.15 Uhr

Kesslers Expedition - Mit dem Postrad über die Alpen (1)

Zweiteilige Sendereihe - Teil 2 folgt am 15. Juni

Der Schauspieler und Comedian Michael Kessler radelt auf seiner 12. Expedition 450 Kilometer mit einem Fahrrad der rbb-Hauspost von Garmisch-Partenkirchen bis zum Gardasee über die Alpen. Kessler freut sich nicht nur auf viele spontane Begegnungen und Gespräche, sondern auch auf Wetterwechsel, Höhenangst und Wadenkrämpfe.

Sonntag, 9. Juni

arte, 13.00 Uhr

Wildes Österreich - Die Kraft des Wassers

"Wildes Österreich - Die Kraft des Wassers" ist eine opulente filmische Reise durch eines der schönsten Länder der Welt. Vom der schneebedeckten eisigen Welt des Hochgebirges mit seinen mächtigen Gletschern, tosenden Wasserfällen und reißenden Gebirgsbächen, durch die letzten Urwälder bis zum warmen Steppensee, folgt die Dokumentation den Spuren des Wassers - dem Element, das die vielfältige Natur dieses Landes geprägt hat wie kein anderes.

Das sind die besten "Wasser-Bilder" aus den Bergen der ALPIN-Leser:

Montag, 10. Juni

Phoenix, 13.45 Uhr

Europa ungezähmt

Die Alpen

Mit Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum.

SWR Fernsehen, 14.15 Uhr

Südtirol - Rund um Meran

Die Perle der Alpen, das Nizza Tirols, der Südbalkon der k.u.k.-Monarchie - die Kurstadt Meran verzauberte schon Kaiserin Sissi, gefolgt von Europas Hochadel und namhaften Künstlern. Meran ist die zweitgrößte Stadt Südtirols, der nördlichsten Provinz Italiens. Jugendstilbauten sorgen bis heute für ein Flair der Belle Époque. Dank der Lage in einem Talkessel ist die Gegend von mildem Klima geprägt. Meran beherbergt einen der schönsten Gärten Italiens, den Botanischen Garten von Schloss Trauttmannsdorff.

SWR Fernsehen, 15.00 Uhr

Gardasee - Das Versprechen des Südens

Der Gardasee ist einer der schönsten Seen Europas. Gleich hinter den Alpen zwängt er sich schmal wie ein Fjord zwischen schroffe Felswände. Gegen Süden werden Berge und Hügel sanfter, der See weitet sich gleichsam zu einem Meer. Malerische Seeorte, Olivenhaine und Rebhänge reichen an das türkis leuchtende Wasser.

SWR Fernsehen, 16.30 Uhr

In Bergnot - Alpenurlauber in Gefahr

Die Berge sind Sehnsuchtsort für viele Touristen und leicht erreichbar für Menschen aus dem Südwesten Deutschlands. Berge können auch Gefahren bringen und sogar den Tod. Wetter, Unvermögen, schlechte Ausrüstung, Überforderung, manchmal auch Zufall können schwere Unfälle verursachen.

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