Bei diesen Sendungen lohnt für Bergbegeisterte das Einschalten.

Montag, 13. Mai

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Bayerisches Fernsehen, 21.00 Uhr

Bayern erleben: Daheim in ... Bad Hindelang

Die Einzigartigkeit der Flora und Fauna rund um das Alpendorf Bad Hindelang ist kaum zu übertreffen. 80 Prozent der Gemeindefläche stehen unter Landschafts- oder Naturschutz. Doch Bad Hindelang ist viel mehr als "nur" ein Naturerlebnis. 

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Mit ihrem "Ökomodell Hindelang" machte die Gemeinde bundesweite Schlagzeilen - ein seit 30 Jahren konsequent verfolgtes, einmaliges Konzept, welches in der aktuellen politischen Diskussion um das Bienensterben gerade wieder an Bedeutung gewinnt und eine Vorbildfunktion hat. Die Bauern wirtschaften nach streng ökologischen Richtlinien und erhalten so die Ursprünglichkeit der Landwirtschaft.

Mittwoch, 15. Mai

SWR Fernsehen, 11.15 Uhr

WDR Fernsehen, 13.05 Uhr

Planet Wissen: Der Umbau der Alpen - von Massentourismus und Abwanderung

Die Alpen - die einen suchen hier unberührte Natur und ursprüngliches Leben, die anderen freuen sich auf präparierte Skipisten und exzessive Partys. Die Tourismusbranche setzt vor allem auf letztere und wirbt mit Superlativen: Immer größere Skigebiete bieten immer mehr Pistenkilometer und immer mehr Schneekanonen sollen dem Klimawandel trotzen und perfektes Weiß garantieren. Die Natur allein reiche nicht mehr aus, sagt die Branche. Freizeit- und Funparks sollen die Gäste bei der Stange halten und noch mehr Touristen in die Alpen locken. Der Umbau der Alpen ist in vollem Gange.

ORF III, 21.05 Uhr

Land der Berge: Auf die Almdörfer in Süd- und Osttirol

"Land der Berge" begibt sich in dieser Folge auf Spurensuche zu den noch vereinzelt bewohnten Almdörfern in Süd- und Osttirol. Eines dieser Almdörfer ist die malerische Jagdhausalm im Osttrioler Defereggental: Mit ihren sechzehn steingemauerten Hütten und den baumlosen Bergflanken zählt es zu den ältesten in Österreich und vermittelt einen Hauch von Tibet. Gleich daneben befindet sich die Seebachalm, bei der Käse noch nach alter Tradition hergestellt wird.

Ochsenfeld in Südtirol ist ein überschaubares Almdorf mit vier Hütten, die alle bewirtschaftet sind. Die fünf Almbewohner, die den Sommer über hier verbringen, gehören drei Generationen an und bilden eine kleine, lebendige und harmonische Gemeinschaft. Vom Gsiesertal geht es über das Kalksteinjöchl wieder nach Osttirol, hinüber ins Villgratental.

Gleich nach dem Jöchl trifft das Land der Berge-Team auf der Schalleralm die Gebrüder Walder, die immer noch kämpferischen Brüder des legendären Wilderers Pius Walder. Und auf der Schmiedhofalm beim Kohler Hermann treffen sich Jäger und "Almer" gern zum Philosophieren, ganz nach dem "Land der Berge"-Motto: Menschen, Berge, Geschichten.

ORF III, 21.55 Uhr

Land der Berge: Das Almtal - Mächtige Berge, klares Wasser und faszinierende Wildtiere

Das Almtal zählt für viele zu den eindrucksvollsten Landschaften Österreichs. Gestalter Erich Pröll trifft zu Beginn "Märchen-Erzähler" Helmut Wittmann und entführt in die zauberhafte Mystik rund um den Almsee.

ZDFinfo, 22.30 Uhr

Risiko Felsstürze - Wenn Berge bröckeln

Kälte, Hitze und Sturm rütteln an den Bergen - Erosion und Felsstürze sind die Folge. Die Katastrophen häufen sich. 2017 bricht eine Flanke des Piz Cengalo in der Schweiz ab. Es gibt Tote und Verletzte. 2018 dann der Bergsturz im Dorf Vals in Österreich.

Gerade in den letzten Jahren wird im Mont-Blanc-Gebiet und in anderen Gebieten, die überwacht werden, eine deutliche Zunahme von Felsstürzen in gewissen Höhen beobachtet. Felsblöcke auf der Autobahn, zerstörte Wohnhäuser – die Lage wird bedrohlicher. Müssen wir die Lebensräume in den Alpen neu ausrichten? In den Bergen tun sich immer größere Felsspalten auf. Die Experten sind in großer Sorge. Denn das Klima verändert sich.

Donnerstag, 16. Mai

hr-fernsehen, 21.00 Uhr

Alpendämmerung - Europa ohne Gletscher

Für die Rettung der Gletscher in den Alpen ist es längst zu spät und ihr Ende nur noch eine Frage der Zeit. "Sterbebegleitung" nennt der Schweizer Glaziologe Matthias Huss seine Klettertouren. Als Leiter des wissenschaftlichen Gletschermessnetzes vermisst er etwas, das die Europäer bald vermissen werden: das blaue Eis der Alpen.

Die Gefahren durch Gletscherschmelze nehmen drastisch zu. Jedes Jahr gehen durch den Klimawandel von den existierenden 70 Quadratkilometer Gletscher zwei verloren. Der Permafrost schmilzt und verwandelt die bislang zusammengebackenen Hänge in rutschende Geröllhalden.

Freitag, 17. Mai

Hessische Hütten - zu Hause in den Bergen (1): Die Frankfurter Hütte im Kaunertal

hr-fernsehen, 20.15 Uhr

Dreiteilige Sendereihe von Rolf Bickel - Der 2. Teil folgt am 24. Mai um 20.15 Uhr

Sie stehen an den schönsten Plätzen der Ötztaler Alpen: Im Tiroler Kaunertal betreiben die Frankfurter Alpinisten drei zünftige Berghütten. Bereits 1873 erbauten sie dort mit dem berühmten Gepatschhaus die heute älteste Alpenvereinshütte überhaupt. Mit der hochalpinen Rauhekopfhütte auf 2.731 Meter Höhe sowie der Verpeilhütte besitzt die Sektion Frankfurt des Deutschen Alpenvereins zwei weitere alpine Schmuckstücke, die bei Bergsteigern und Wanderern sehr beliebt sind

Der Film besucht die drei Frankfurter Hütten, führt durch die wilde Bergwelt der Öztaler Alpen und stellt die malerische Landschaft des Kaunertals vor.

Fotogalerie: Das sind die 10 beliebtesten Berghütten der ALPIN-Community

Samstag, 18. Mai

Bayerisches Fernsehen, 16.15 Uhr

natur exclusiv: Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen

Das mächtigste Symbol der Kalkalpen ist letztlich der Baum. Seit über 350 Millionen Jahren haben sich Bäume zu perfekt angepassten Lebewesen entwickelt, zu pflanzlichen Genies, die in einem hochkomplexen Verbund den Organismus Wald bilden. Bäume sind Teil der wohl größten Gemeinschaftsarbeit in der Geschichte des Lebens: zusammen mit Pilzen. Myriaden von ihnen zersetzen und verarbeiten Totholz und bilden ein riesiges unterirdisches Geflecht.

Sonntag, 19. Mai

Bayerisches Fernsehen, 13.30 Uhr

Berggeschichten: Die neue Höllentalangerhütte

Oft sind alte Berghütten so marode, dass ein Ersatzbau nötig wird - wie bei der Höllentalangerhütte unterhalb der Zugspitze. Teile des alten, immer wieder erweiterten Gebäudes, waren über hundert Jahre alt. Insgesamt entsprach der verschachtelte Bau nicht mehr den behördlichen Auflagen zu Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, Energieeffizienz, Brand- und Lawinenschutz. Hochgedämmt, mit Kläranlage und eigenem Wasserkraftwerk für die ökologisch nachhaltige Stromerzeugung erfüllt der moderne Neubau nun die neuesten Vorgaben.

Und trotzdem löste er anfangs eine Protestlawine aus. Vom "modernistischen Schachtelbau mit einer 60er-Jahre Architektur, die eher in ein Industriegebiet passt" war die Rede. "Steril und ungemütlich" sei der Neubau und erinnere "eher an einen Plattenbau als an eine gemütliche Berghütte".

Ähnlich entsetzt sind viele Alpinisten etwa über den geplanten (und ebenfalls notwendigen) Neubau des Waltenberger Hauses im Allgäu oder der Weißkugelhütte im Langtauferer Tal in Südtirol. Noch mehr Gegenwind verursachte die neue Monterosahütte am Mont Blanc. Dabei kann sich das hypermoderne, ja geradezu futuristisch anmutende Bauwerk einer hervorragenden Energieeffizienz rühmen und setzt auch ästhetische neue Maßstäbe.

BR-Autorin Gabriele Dinsenbacher und ihr Kamerateam haben den Abriss der alten und den Bau der neuen Höllentalangerhütte beobachtet, unterschiedliche Meinungen eingesammelt und die neue Hütte unter die Lupe genommen.

WDR Fernsehen, 13.50 Uhr

Wunderschön! Genusswandern in der Schweiz - Von Hütte zu Hütte

Eine Wanderung von Hütte zu Hütte: Tamina Kallert genießt das Appenzeller Land und die beindruckende Natur hoch oben in den Schweizer Bergen. Die Bergwirte auf den Hütten sind herzlich und das Essen schmeckt köstlich: Frische Ziegenmilch, Schweizer Rösti, Appenzeller Käse und Whisky stehen auf dem Speiseplan. Ihr Begleiter ist der humorvolle Schweizer Geschichtenerzähler und Alpenfan Jürg Steigmeier.

Gemeinsam erleben die beiden eine abenteuerliche Woche mit mancher Herausforderung, aber auch Entspannung, zum Beispiel im "Hot Pot" auf der Meglisalp. Zwischendurch bleibt Zeit für den Besuch eines Open-Air-Gottesdienstes und eine eiskalte Abkühlung im Seealpsee, für eine Fahrt mit dem "Roten Bähnli" nach Appenzell und einen abenteuerlichen Flug mit dem Gleitschirm. Unterwegs lernt Tamina Kallert alte Bräuche kennen wie den Alpsegen und trifft Appenzeller Originale wie Johann Hautle, den letzten Bauernmaler der Region.

3sat, 19.40 Uhr

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Bellinzona, Schweiz Tor nach Italien

Südlich des St. Gotthardpasses ist von der Autobahn aus die markante Silhouette von Bellinzona mit den "Tre Castelli" sichtbar. Die drei mittelalterlichen Burgen mit der Sperrmauer sind die Wahrzeichen der Hauptstadt des schweizerischen Kantons Tessin und ein einzigartiges Beispiel einer spätmittelalterlichen Verteidigungsanlage am Fuß eines strategisch wichtigen Alpenpasses.Bellinzona ist heute zu einem Wallfahrtsort für Freunde der modernen Architektur geworden. Die Stadt wird aber ihren lombardischen Charakter und ihr mediterranes Flair nie verlieren und die ursprünglichste Stadt im Kanton Tessin bleiben.

Die Kärtnerin Anna Pacher (links) begleitet Moderator Marco Schreyl auf dem E-Bike durch ihr Heimatland Kärnten.

| © WDR/Caro Wagner

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr

Wunderschön! Mit dem E-Bike durch die Alpen - von Salzburg bis zur Adria

Mit dem Fahrrad durch die Alpen: Mit dem E-Bike ist diese Tour nicht nur etwas für Hochleistungssportler. Marco Schreyl fährt den Alpe-Adria-Radweg von Salzburg bis nach Grado an der italienischen Mittelmeerküste: eine Woche, 420 Kilometer, 2.400 Höhenmeter. 

Im Salzburger Land radelt er zusammen mit seinem Guide Rupert Riedl durch Hallein, Werfen und Bad Gastein hinein ins wildromantische Gasteiner Tal mit tosenden Wasserfällen und schroffen Bergen. In Kärnten macht er einen Abstecher an den Millstätter See. In Italien geht's auf der spektakulären Bahntrasse durchs Kanaltal in Friaul-Julisch Venetien und weiter mit viel Dolce Vita in sehenswerten Städten wie Udine und Palmanova bis ans Meer.

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