Am 07. April protestierten die beiden Mountain Wilderness-Landesverbände Deutschland und Österreich in Kühtai gegen den geplanten Ausbau eines Skigebietes.

Unter dem Slogan "Finger weg von den Bergen" wurde von Mitgliedern der Naturschutzorganisation an der Bergstation der Kaiserbahn für die Forderung geworben, den geplanten Zusammenschluss der beiden Skigebiete Kühtai und Hochötz zwischen Schafjoch und den Feldringer Böden nicht zu realisieren.

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Mitglieder von Mountainwilderness Deutschland und Österreich demonstrierten am 07. April im Skigebiet Kühtai.

| © Mountain Wilderness

Die Protestaktion war ursprünglich in Nähe der Dreiseenbahn Talstation geplant. Doch da - nach Angaben von Mountain Wilderness - keiner der Grundstückseigentümer sein Einverständnis dazu gegeben hatte, musste auf die Kaiserbahn-Bergstation ausgewichen werden. 

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Im Anschluss an die Kundgebung stiegen die Umweltschützer noch auf den 2828 Meter hohen Pirchkogel, um ihre Forderung "Finger weg von den Bergen" noch einmal zum Ausdruck zu bringen.

"Die Feldringer Böden zu zerstören, wäre wirklich ein unglaublicher Verlust. Wenn man hier herauf kommt, verliebt man sich sofort in diese wunderbare Landschaft", so ein Mitglied von Mountain Wilderness, das am Vorabend der Aktion vor Ort biwakiert hatte.

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