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Basissicherung: Grundsätzlich sollte jeder Kletterer die Halbmastwurfsicherung (HMS) beherrschen. Und zwar aus mehreren Gründen. Die HMS ist eine universelle und einfache Sicherung, für die nur ein HMS-Schraubkarabiner benötigt wird. Sie kann für den Vorstieg und den Nachstieg benützt werden, mit etwas Übung kann man sogar mit Doppelseilen die HMS einsetzten.
Verliert oder vergisst man sein angestammtes Sicherungsgerät und kann die HMS nicht, kann man quasi wieder heimgehen. Außerdem ist der HM-Knoten auch für viele andere Einsatzbereiche wichtig (Spaltenbergung etc.).
Dynamische Alternativen: Als ein universelles, dynamisches Sicherungsgerät hat sich die Tube erwiesen. Das Prinzip ist einfach, der Sicherungsablauf ebenso. Die Tube funktioniert im Vorstieg und im Nachstieg. Außerdem kann man mit der Tube auch abseilen.
Im Gegensatz zur HMS wird bei der Tube nach dem Seil-Einnehmen oder -Ausgeben die Bremshand mit dem Seil in der Hand wieder nach unten geführt.
Halbautomaten: Es gibt inzwischen fünf halbautomatische Sicherungsgeräte (vgl. Test ALPIN 08/06). Fürs Sportklettern bzw. die Einfachseilsicherung sind drei Geräte zu empfehlen. Den spezifischen Umgang mit jeden Gerät sollte man vor dem ersten "scharfen" Einsatz allerdings ausführlich üben.
Grigri: Klassiker für Seile von 10 bis 11 mm, mit speziellem Freino-Karabiner laut Petzl auch für dünnere Seile. Gutes Handling, lediglich die Aktionen gegen den natürlichen Reflex sind gewöhnungsbedürftig. 69,95 Euro. Chinch: Leichtes Sicherungsgerät mit wenig Mechanik, dadurch wenig anfällig. Handling muss geübt werden. 69 Euro.
Eddy: Schweres und solides Gerät vor allem fürs Toprope-Sichern. 90 Euro.
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