2018 mussten fast 20 Prozent mehr Personen als im Vorjahr in den Schweizer Bergen gerettet oder geborgen werden. 135 Personen kamen beim klassischen Bergsport ums Leben.

Im vergangenen Jahr ließen 207 Personen in den Schweizer Bergen ihr Leben, was im Vergleich zum Vorjahr mit 154 tödlich Verunglückten einen deutlichen Anstieg darstellt. Dies geht aus der Bergnotfallstatistik des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) hervor. 

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Insgesamt mussten 3.211 Personen in den Schweizer Alpen und im Jura gerettet oder geborgen werden, was im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme von fast 20 Prozent entspricht. Davon konnten 1.021 Menschen gesund oder leicht verletzt gerettet werden. 

Beim Bergsport im engeren Sinne kamen 135 Personen ums Leben, rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Als Bergsport im engeren Sinne bezeichnet der SAC den klassischen Bergsport, bei dessen Ausübung kein Transportgerät verwendet wird. 

Deutlich mehr Unfälle wurden auch im Bereich der Skitourengeher verzeichnet. Die Ursachen waren Lawinenunfälle, Erschöpfung und Erfrieren. 

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Ebenso ist beim Bergwandern die Zahl der tödlich Verunfallten mit 57 Personen im Vergleich zum Vorjahr etwas angestiegen. 54 der Personen kamen bei Abstürzen ums Leben, die meisten seien, laut Schweizer Alpen-Club, abseits von markierten Berg- und Wanderwegen verunglückt.

Die hohe Zahl der Bergunfälle führt der SAC auf die hohe Tourentätigkeit zurück. Ein schneereicher Winter sowie der trockene, heiße Sommer und der lange Herbst hätten die Menschen in die Berge gelockt. 

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