Am 9. und 10. März überquerte Benedikt Böhm die Alpen von Nord nach Süd: 210 Kilometer und 10.500 Höhenmeter legte er auf Tourenski zurück.

Benedikt Böhm startete sein Projekt "Speed-Transalp - Nonstop" am 9. März um 6 Uhr im bayerischen Ruhpolding. In acht Etappen ging es für den Speed-Bergsteiger auf Tourenski über den Alpenhauptkamm nach Kasern im Südtiroler Ahrntal. 

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Bereits einen Tag später erreichte der 41-Jährige um 10:45 Uhr sein Ziel. Dynafit beschreibt seine Leistung als "beispiellosen Erfolg und sportliche Höchstleistung auf Tourenski". Böhm selbst bezeichnet die Tour als unbeschreibliche Erfahrung; sein ganzer Körper schmerze, aber er sei unfassbar glücklich, es geschafft zu haben.

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Böhms Route über die Alpen von Nord nach Süd.

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Insgesamt legte der Speed-Bergsteiger, um den es in den letzten Jahren ruhig geworden war, eine Strecke von 210 Kilometern und 10.500 Höhenmetern zurück.

Ohne lange Pausen und Schlaf

Laut Pressemitteilung von Dynafit bräuchten trainierte Bergsportler für diese Route zwischen drei und sechs Tagen. Durch Vermeidung von langen Pausen und Schlaf gelang es dem Dynafit-Geschäftsführer die Alpen von Nord nach Süd in nur 28 Stunden und 45 Minuten zu überqueren. 

Außerdem waren auf der gesamten Strecke Versorgungsposten und Materialstationen aufgebaut, an denen sich Böhm verpflegen, aufwärmen und umziehen konnte. Begleitet wurde der Dynafit-Geschäftsführer auf seiner Route von zwei Bergführern, die für seine Sicherheit sorgten. Außerdem spurte ein sechsköpfiges Team an Tagen zuvor die Strecke, um ein zügiges Vorankommen zu ermöglichen.

Für den guten Zweck

Das Projekt widmete Benedikt Böhm gemeinsam mit Dynafit einem guten Zweck. In der Zeit zwischen 4. und 10. März konnte ein Dynafit Stirnband zum Sonderpreis erworben werden. Diese Einnahmen werden, laut Pressemitteilung von Dynafit, eins zu eins an die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienzwecke gespendet. Böhm verdoppelte den Betrag, da er die Strecke über die Alpen in kürzerer Zeit als seinem selbst gesetzten Ziel von 36 Stunden zurücklegte. Insgesamt kam ein Betrag von 13.000 Euro zusammen. 

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1 Kommentar

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olliS.

Zweifelsohne eine wahnsinns Leistung und das noch verbunden mit einem guten Zweck. Eine lupenreine Leistung, fair umgesetzt und wirklich bemerkenswert. Das einzige was mich bei dieser Trans Alp wie auch bei vielen anderen Trans Alp irritiert ist, dass diese eigentlich mitten in den Alpen aufhört. Bezieht sich der Begriff "Trans Alp" lediglich für die Überquerung des Hauptkamms ? Wenn ja, warum fängt man dann oft am nördlichen Alpenrand an, um dann dirket hinter dem Alpenhauptkamm zu enden. Es würde ja dann eigentlich auch ausreichen z.B. von Mittersil nach Matrei zu gehen, wäre auch eine Überschreitung des Hauptkamms. Ich denke da vor allem an all die E5 Geher die alljährlich von Oberstdorf nach Meran "pilgern". Weder Kasern noch Meran liegen am Südfuß der Alpen, zumindest nicht auf meiner schönen großen Alpenkarte. Wie gesagt, top Leistung und bitte nicht falsch verstehen, ich würde nur gern die Begrifflichkeit Transalp verstehen. olli Schneider