Am vergangenen Wochenende ereigneten sich in der Schweiz, im deutsch-österreichischen Grenzgebiet sowie in Oberösterreich tödliche Bergsportunfälle.

Bergsteiger am Hörnligrat tödlich verunglückt

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Zwei seit Tagen vermisste Bergsportler wurden am Fuße der Ostwand des Hörnligrats auf dem Furggletscher tot aufgefunden. Am vergangenen Mittwoch wollten die Bergsteiger das Matterhorn über den Hörnligrat besteigen. Die beiden stürzten auf einer Höhe von 3700 Metern 600 Meter in die Tiefe. Die beiden sollen nicht angeseilt gewesen sein. 

Lawinen-Unglücke im Ostallgäu und in Tirol

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Nach drei Lawinenabgängen wurden in den Ammergauer Alpen am Samstag sechs Skitourengeher trotz mäßiger Lawinengefahr (Lawinenwarnstufe zwei von fünf) von den Schneemassen erfasst. Drei Menschen konnten unverletzt geborgen werden, einer schwer verletzt. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät, eine weitere wird noch vermisst.

Um den Vermissten zu bergen, sollen nun Mini-Bagger zum Einsatz kommen. Die drei Lawinen gingen unter dem Gipfel des 1764 Meter hohen Schäferblasse ab und kamen auf etwa 1300 Metern Höhe zum Liegen. 

Im freien Skigebiet von Kühtai in Tirol konnte am Samstagnachmittag eine Person nach einem Lawinenabgang nur noch leblos geborgen werden. Der Verschüttete war ein 27-jähriger Tscheche, der mit seinem Begleiter zuvor auf den Zwölfer-Kogel gestiegen war. Die Lawine ging in sehr steilem Gelände ab und riss den 27-Jährigen ca. 50 Meter mit sich. 

Ehepaar am Hochlecken abgestürzt

Ein Ehepaar aus dem Salzkammergut verunglückte bei einer Schneetour am Hochlecken in Altmünster in Oberösterreich. Auf ihrer Tour zum Hochleckenhaus auf 1572 Metern rutschte wohl einer der beiden beim Abstieg auf der gefrorenen Schneedecke aus und zog den anderen mit sich in die Tiefe. Über sehr steiles Gelände fiel das Ehepaar 200 Höhenmeter ab, unter anderem über eine 20 bis 30 Meter hohe Felsstufe. Laut Polizei war das Ehepaar mit Steigeisen und festem Schuhwerk unterwegs. 

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