China schließt das nördliche Basislager am Mount Everest für "gewöhnliche Touristen".

Nachdem China vor einiger Zeit bereits die Zahl der Everest-Besteigungen limitiert hat, werden nun noch drastischere Maßnahmen ergriffen: Tibet schließt das nördliche Basislager am Mount Everest für "gewöhnliche Touristen". Damit reagiert die autonome Region Chinas auf die zunehmende Vermüllung des Gebiets um den Everest.

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Ausgenommen von dem Verbot sind Bergsteiger, die eine Erlaubnis zur Besteigung des höchsten Bergs der Welt haben. Zwei Kilometer vom ursprünglichen Basislager entfernt werde ein weiteres Lager für Touristen geschaffen.

Nur noch für Bergsteiger mit Erlaubnis zugänglich: Das Basislager auf tibetischer Seite am Mount Everest.

| © Picture Alliance

Die Zutrittsbeschränkung umfasst die "Kernzone". Dies betrifft die Gebiete des Nationalparks Mount Qomolangma oberhalb von 5.000 Metern über dem Meeresspiegel. Die Zone über dem Kloster Rongpo soll nur noch von Bergsteigern mit Erlaubnis betreten werden dürfen.

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Zu viel Müll und Touristen

Grund für die Schließung des Basislagers ist die zunehmende Vermüllung des Gebiets sowie die steigende Zahl der Touristen. Im Jahr 2015 waren 40.000 Menschen im Nationalpark um den Mount Everest unterwegs. Die Einschränkungen sollen dem Schutz der Umwelt dienen.

Die unbestimmte Zeit des beschränkten Zutritts soll genutzt werden, den Berg vom Müll zu befreien und Leichen verunglückter Bergsteiger zu bergen.

Zahlen und Fakten zum höchsten Berg des Planeten findet Ihr in der Fotogalerie:

Die Slideshow zeigt Erfolge und Tragödien am Mount Everest:

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