2018 kann der Bergsportverein einen Zuwachs von 5,2 Prozent verzeichnen.

Über 573.000 Mitglieder zählt der Österreichische Alpenverein (ÖAV) inzwischen. In nur einem Jahr ist die Mitgliederzahl laut einer Presse-Mitteilung des Vereins um 28.000 Menschen gewachsen. 

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Der stärkste Zuwachs verzeichnete der Alpenverein Edelweiss in Wien. Dort traten 2018 4.416 Menschen dem Alpenverein bei. Somit stammt fast ein Viertel der Vereinsangehörigen aus der Hauptstadt. Der Frauenanteil im ÖAV wuchs auch im Jahr 2018 kontinuierlich auf 44,3 Prozent.

Begeisterung für die Berge: Der ÖAV freut sich über einen Zuwachs von über 28.000 Mitgliedern.

| © Österreichischer Alpenverein

Um den Bergsport in die Städte bzw. die "Städter" in die Berge zu bringen, engagiert sich der ÖAV für die Nutzung und Stärkung öffentlicher Verkehrsmittel. Außerdem betreut er mehr als 150 künstliche Kletteranlagen und Kletterhallen in ganz Österreich.

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Zufriedene Gesichter beim ÖAV (v.l.): Präsident Andreas Ermacora, Dieter Holzweber, 1. Vorsitzender Alpenverein Gebirgsverein, Csaba Szépfalusi, Alpinreferent und Tourenführer im Alpenverein Edelweiss und Harald Herzog, Vereinsmanager Alpenverein Austria.

| © Gerold Benedikter

Ein Erfolgskriterium für die Präsenz des Alpenvereins im vergangenen Jahr in den Städten waren der Pressemitteilung zu Folge Sicherheitsinitiativen wie das "Lawinen Update". Bei der Vortragsreihe konnte sich das Publikum kostenlos über Lawinengefahr, Notfallausrüstung und die richtige Tourenplanung im Winter informieren.

Österreichweit haben die 197 Sektionen des Alpenvereins insgesamt 230 Hütten und 26.000 km Wege in ihrer Obhut.

"Ein Ende dieser Entwicklung ist vorerst nicht abzusehen", so Dieter Holzweber, erster Vorsitzender des Alpenverein Gebirgsverein in Wien: "Der Bergsport und die Nähe zur Natur liegen weiter hoch im Kurs."


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