Spanier und Osteuropäer versuchen sich am zweithöchsten Berg der Erde.

Schon einige namhafte Bergsteiger aus aller Welt haben sich daran versucht, den K2 im Winter zu besteigen. Bislang jedoch hat es noch kein Mensch geschafft, zwischen dem 21.12. und dem 21.03. (nur in diesem Zeitraum zählt eine Besteigung als Winterbesteigung) den höchsten Punkt des Berges zu erreichen.

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Zuletzt war eine polnische Expedition um Leiter Krzysztof Wielicki im März 2018 gescheitert. So blieb der K2 der einzige der 14 Achttausender, der bis dato noch nie im Winter bestiegen werden konnte.

Derzeit sind wieder zwei Teams im Karakorum, mit dem Ziel, Alpin-Historie zu schreiben.

Den Wunsch, als Erste im Winter auf dem 8611 Meter hohen Gipfel zu stehen, teilen sich eine Expedition aus Osteuropa und eine aus Spanien.

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In der osteuropäischen Expedition versammeln sich starke russische, kirgisische und kasachische Alpinisten unter ihnen Vassiliy Pivtsov und Artem Braun.

Im spanischen Team ist Alex Txikon dabei. Der Baske konnte bereits 2016 einen Achttausender im Winter erstbesteigen. Gemeinsam mit Simone Moro und Ali Sadpara stand er am 26.02. als erste Menschen im Winter auf dem Nanga Parbat.

Die Expeditionen befinden sich derzeit (letzte Info vom 22.01.) im Basislager und hoffen auf Besserung der Verhältnisse (starker Schneefall). Zuvor hatte das russische Team nach eigenen Angaben auf der Route über den Abruzzi-Sporn Fixseile bis auf 6.300 Meter gelegt.

Das spanische Team nutze die Zeit, um im Basislager gemütliche Iglos zu errichten ...

Die Teams betonen, dass sie angesichts der Gefährlichkeit ihrer Unternehmung, bei der sie neben der bergsteigerischen Herausforderungen auch mit Temperaturen von Minus 50 Grad und starken Winden konfrontiert sein werden, keine Konkurrenz untereinander sähen.

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