Seit April moderiert der Bergführer und Filmemacher die Bergsteiger-Sendung Bergauf-Bergab im Bayerischen Fernsehen. Grund genug, mit dem Familienvater zu sprechen.

Ein ausführliches vierseitiges Porträt von Michael Düchs findet Ihr in ALPIN 12/2018. Jetzt am Kiosk oder in unserem Shop bestellen.

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Aufmacher-Doppelseite des Porträts von Michi Düchs in ALPIN 12/2018.

Hier ein kurzer Eindruck: 10 Mal Michael Düchs.

Ich bin froh, dass ...

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ich bei Bergauf-Bergab die Chance bekommen habe, die Sendung so weiter zu gestalten, wie ich sie kennengelernt habe.

Meine Kraft ziehe ich aus ...

meiner Familie und dem Sport. Ich brauche meinen körperlichen Ausgleich. Wenn ich den nicht habe, funktioniert es nicht.

Im ALPIN-Porträt: Michael Düchs.

| © Andreas Erkens

Ich habe Angst, ...

davor, dass wir alle zusammen mit unserem Planeten und unserer Umwelt so umgehen, dass unsere Kinder nichts mehr davon haben.

Einen richtig guten Schweinsbraten ...

finde ich hervorragend, aber man muss eben wissen, wo man ihn kriegt. Zum Beispiel im Kloster in Haidhausen!

Der schönste Berg der Welt ist für mich...

ein Berg, zu dem ich eine ganz besondere Beziehung habe: der Blankenstein. Mit ihm verbindet mich viel Geschichte. Ich war mal zuständig für die Blankenstein-Alm der Sektion Oberland, und insofern öfter dort. Auch zum Wandern und Klettern. Und ich habe in meinem Arbeitszimmer ein Bild hängen von meinem Papa, der leider schon gestorben ist, wo er mir am Plankenstein nachsteigt. – Ein Moment, in dem sich unsere Rolle umgedreht hat. Ich bin mit meinen Eltern in die Berge gegangen. Aber Klettern konnte er dann nicht mehr so. Doch einen IIIer nachzusteigen, war kein Problem. Und deshalb habe ich viele schöne Erinnerungen an diesen Berg.

Welche drei Dinge nimmst Du mit auf eine einsame Insel?

Ein Buch, weil ich nämlich wahnsinnig selten zum Lesen komme. Mein Handy lasse ich daheim. Und dann noch Kletterschuhe und einen Magnesiabeutel, denn zum Bouldern gibt es auf jeder Insel etwas.

Das unnötigste das es im Bergsport jemals gegeben hat, …

(lacht) sind Schneeschuhe. Obwohl ich alle, die das mögen, voll respektiere! Aber Schneeschuhe hätte man für mich persönlich nicht erfinden müssen. Ich habe mal einen Film gemacht, indem es der Protagonist sehr gut auf den Punkt gebracht hat, als er bei perfekten Bedingungen mit feinstem Pulver eine Schneeschuhtour gehen musste. Er sagte: Das war so, wie bei herrlichstem Sommerwetter ins Freibad zu gehen, fünf Mal um den Pool zu rennen, aber nicht reinzuspringen und wieder heimzugehen.

Das Portät von Michael Düchs findet Ihr in unserem Dezember-Heft.

Was kochst Du mir bei einem spontanen Besuch?

Ein Chili-con-Carne. Das kann ich. Wir haben nämlich eine Schafkopfrunde, die sich seit 20 Jahren trifft und bei mir gibt es immer Chili. Aber bei einem Date mit einer schönen Frau würde ich essen gehen!

Mit Markus Söder im Aufzug sprichst Du über?

Ich würde ihn fragen, ob es seine Partei wirklich nötig hat, jetzt auch noch zu versuchen, sich zu Parteien am rechten Rand hinzubewegen.

Was soll man von Dir in Erinnerung behalten?

Ich würde mir wünschen, dass ein paar Menschen denken: das war jemand, der mein Leben ein bisschen bereichert hat. Das ist genau die Erinnerung, die ich von meinen Eltern habe, die leider beide schon gestorben sind. Und das ist eine schöne und gute Erinnerung.

Ein ausführliches vierseitiges Porträt von Michael Düchs findet Ihr in ALPIN 12/2018. Jetzt am Kiosk oder in unserem Shop bestellen.

Weitere Highlights aus unserer Dezember-Ausgabe seht Ihr in unserer Slideshow:

Text von Andreas Erkens

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