Am Mittwoch demonstrierten Greenpeace-Aktivisten auf der Zugspitze für einen schnellstmöglichen Kohleausstieg. Die Folgen der derzeitigen Hitze sind Ernteausfälle, Waldbrände, Fischsterben und Gletscherschmelze.

Auf dem Schneeferner-Gletscher entrollten die Klimaschützer ein 8 x 8 Meter großes Banner mit der Aufschrift: "Sommer 2018: Hitze, Dürre, Gletscherschmelze - Kohleausstieg jetzt starten!". Der Gletscher ist aufgrund der hohen Temperaturen in den vergangen Wochen stark zurückgegangen. Der diesjährige Hitzesommer sei nur ein Vorgeschmack auf das, was wir noch erwarten können, so Greenpeace-Sprecher Thilo Maack. 

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Greenpeace-Aktivisten halten ein Banner mit der Aufschrift: "Sommer 2018: Hitze, Dürre, Gletscherschmelze - Kohleausstieg jetzt starten!"

| © dpa

"Wir müssen so schnell wie möglich die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas beenden. Ansonsten werden verdorrte Äcker, brennende Wälder, austrocknende Flüsse und schmelzende Gletscher zur Normalität", sagt Maack weiter. Die Bundesregierung müsse sofort handeln und den Klimaschutz entschieden anpacken.

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"Dieser Sommer lässt ahnen, wie sich das Klima verändert. Auch wenn die Komplexität des Klimasystems keine punktgenaue Vorhersagen zulässt, eines ist sicher: Die Wahrscheinlichkeit von Extremwetterereignissen wird zunehmen", sagte auch der Präsident des Umweltverbandes Nabu Olaf Tschimpke in Berlin. "Sommer wie dieser werden in Zukunft wahrscheinlicher und damit Dürren, Hochwasser und Starkregen."

Die Demonstration auf der Zugspitze fand vor den Augen vieler Wanderer und Ausflugsgäste statt. 

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