51-Jähriger stirbt, 17-jähriger Sohn erleidet Beinverletzung.

Schlimmer Unfall im Wettersteingebirge: Am Sonntagvormittag ging der 51-jährige Hüttenwirt der Reintalangerhütte mit seinen beiden Söhnen (17 und 27) am Partnachursprung unweit der Hütte zum Eisklettern an einem vom Winter verbliebenen Lawinenkegel.

Gegen 10:30 Uhr krachte der Kegel zum Teil in sich zusammen und begrub den Hüttenwirt vollständig und den 17-jährigen Sohn zum Teil unter sich.

Der nicht verschüttete Sohn versuchte die beiden zu befreien und einen Notruf abzusetzen. Beides misslang.

Daraufhin stieg der 27-Jährige 70 Höhenmeter und 400 Meter Luftlinie zur Reintalangerhütte ab und verständigte von dort aus die Rettungskräfte.

Diese konnten mit insgesamt über 30 Mann beide Verschüttete unter großem Aufwand und mit der Zuhilfenahme von Kettensägen aus den Eismassen befreien.

Der Hüttenwirt konnte jedoch nur noch tot geborgen werden. 

Der 17-Jährige wurde mit einer Beinverletzung durch den Rettungshubschrauber Christoph Murnau in die Garmischer Klinik gebracht.