Am "Dach der Welt" ging eine Saison mit reichlich neuen Rekorden zu Ende.

Mehr als 700 Everest-Besteigungen konnten laut dem amerikanischen Himalaja-Beobachter Alan Arnette gezählt werden. Mehr als 400 Menschen sollen am Gipfel gestanden haben.

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Kami Rita Sherpa schaffte seine 22. Everest-Besteigung. Der 47-Jährige stand damit öfter am Gipfel als jeder andere Mensch. Die Nepalesin Lakpa Sherpa stellte mit ihrem neunten Gipfel-Erfolg ebenfalls einen neuen Rekord auf: Sie stand so oft am Gipfel wie keine andere Frau. Den Artikel dazu findet ihr hier. 

Der doppelt beinamputierte Bergsteiger Xia Boyu aus China erreichte den höchsten Gipfel der Welt als zweiter Mensch mit Beinprothesen. 1975 hatte er bei seinem ersten Besteigungsversuch seine Beine durch Erfrierungen verloren.

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Nima Jangmu Sherpa schaffte es als erste nepalesische Bergsteigerin innerhalb einer Sasion sowohl Everest als auch Nuptse zu bestiegen.

Am 19. Mai erreichte Martin Szwed, Extremsportler aus Balingen in Baden-Württemberg, den Gipel des Everest. Er hat damit alle Seven Summits bestiegen. Im Jahr 2006 hatte der Balinger eine Tumordiagnose erhalten, zwei bis drei Jahre Lebenszeit sollen die Ärtzte ihm damals prognostiziert haben. 

Damals entstand der Traum, die Seven Summits besteigen zu wollen. "Oben auf dem Dach der Welt zu stehen war ein sehr positives, aber auch komisches Erlebnis. Komisch, weil ich zum ersten Mal seit langer Zeit nicht wusste, was ich als nächstes mache", sagte Szwed der "Schwäbischen".

Hillary Step gehört der Vergangenheit an

Links ein Foto vom Hillary Step im Jahr 2011, rechts ein heutiges Bild ohne die Kletterpassage.

| © Picture Alliance

Bereits 2017 wies der britische Expeditionsleiter Tim Mosedale darauf hin, dass die bekannte Felskletterpassage nun nur noch ein schneebedeckter Hang sei, der deutlich leichter zu überwinden wäre als vorher. Laut "Abenteuer Sport" soll der Expeditionsleiter Mingma Gyalje Sherpa geschrieben haben: "Es steht hundertprozentig fest, dass der Hillary-Step verschwunden ist." Das nepalesische Tourismusministerium soll vor der Saison allen Bergsteigern unter Strafandrohung untersagt haben, sich zum Hillary-Step öffentlich zu äußern.

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