Teils chaotische Zustände in den Skigebieten - Tödlicher Lawinenunfall in Südtirol.

Am Mittwoch fegte "Burglind" über den Alpenraum hinweg. Mit dem Sturmtief kamen zum Teil erhebliche Mengen Neuschnee, so dass die Lawinengefahr mancherorts auf Gefahrenstufe vier (groß) anstieg.

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Zahlreiche Wintersportorte stellten den Skibetrieb aus Sicherheitsgründen ein. Dort wo der Betrieb aufrecht erhalten wurde kam es zum Teil zu extrem gefährlichen Situationen, die unseren Informationen nach jedoch weitgehend glimpflich endeten.

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Alles andere als glimpflich endete dagegen ein Lawinenunfall in Südtirol. Im Skigebiet Schöneben-Haideralm war eine Gruppe mit neun Deutschen auf Skitour als sich eine Lawine löste. 

Eine 45-jährige Mutter und ihre 11 Jahre alte Tochter aus Ludwigsburg in Baden-Württemberg wurden in mehr als 2000 Metern Höhe unter den Schneemassen verschüttet. Die anderen Tourengeher, Mitglieder eines Skiclubs, alarmierten die Rettungskräfte. 

Deren Arbeit wurde durch schlechte Sichtverhältnisse und starker Wind erheblich behindert. Dennoch konnten Mutter und Tochter gefunden und aus den Schneemassen befreit werden. Es war jedoch bereits zu spät. Beide überlebten das Unglück im Vinschgau nicht.

Zum Zeitpunkt des Unglücks hatte in der ganzen Südtiroler Region der Deutschen Presse Agentur zu Folge "erhebliche" Lawinengefahr geherrscht (Stufe drei von fünf).

Im bayerischen Alpenraum wird derzeit (Donnerstag 10:00 Uhr) in weiten Teilen ebenfalls Lawinenwarnstufe drei ausgegeben, in Tirol herrscht dagegen verbreitet Gefahrenstufe vier.

Tendenz ist eher fallend auch weil sich das Bergwetter in den kommenden Tagen beruhigt.

Zum aktuellen Bergwetter kommt Ihr hier. 

Zu den aktuellen Schneehöhen im Alpenraum geht es hier.

In unserer Slideshow erfahrt Ihr, welche Notfallausrüstung unbedingt mit auf Tour muss:

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