Forscher untersuchten "Yeti-Überbleibsel", unter anderem aus dem Fundus von Reinhold Messner.

Als Messner Anfang der Siebziger Jahre erstmalig im Himalaya unterwegs war, hat er schon von den Geschichten gehört: 

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Messner und der Yeti-Mythos

Reinhold Messner beschäftigte sich eingehend mit dem Yeti. 1998 veröffentlichte er das Buch "Yeti - Legende und Wirklichkeit".

| © Picture Alliance

Da soll es eine unheimliche tierähnliche Gestalt geben, einen geheimnisvollen Schneemensch. Viele Bergsteiger wollen dieses Wesen schon in den Bergen Nepals und Tibets erspäht haben.

1986 sah Messner dann im Osten Tibets den Umriss und die Fußstapfen eines Riesenbärens und war sich sicher: Alles Humbug, einen Yeti gibt es nicht. 

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Er ging der Yeti-Frage weiter nach und war der Meinung, dass es sich bei dem Fabelwesen um einen großen Schneebären handle, der bis zu vierhundert Kilo schwer werden und mit einem einzigen Nackenschlag einen Yak-Stier erschlagen könne. 

Biologin Charlotte Lindqvist und ihrer Gruppe von der University of Buffalo im US-Bundesstaat New York haben nun Fundstücke von "Yeti-Begegnungen" untersucht. Teilweise stammen diese Fundstücke aus dem Messner Mountain Museum in Südtirol. 

Alle Proben erwiesen sich als Überbleibsel von Asiatischen Schwarzbären, Himalaya-Braunbären, Tibetischen Braunbären und einem Hund. 

Trotz der Ergebnisse der Studie ist sich Lindqvist sicher, dass der Mythos rund um den fabelhaften Schneemenschen weiter besteht: 

"[...] Selbst wenn es keine Beweise für Yetis und Co. gibt: Es ist unmöglich, komplett auszuschließen, dass sie dort, wo es die Mythen gibt, leben oder einmal gelebt haben – die Menschen lieben Geheimnisse!"

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