Holzkreuz auf dem 1766 Meter hohen Berg im Vorkarwendel wurde umgesägt.

Fast genau ein Jahr nachdem im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen das letzte Mal ein Gipfelkreuz mutwillig von einem oder mehreren Unbekannten zu Fall gebracht wurde, ist im Vorkarwendel südlich von Lenggries wieder ein Kreuz zerstört worden. 

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Das "gefällte" Holzkreuz am Kotzen.

| © Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Diesmal hat es das rund vier Meter große Holzkreuz am Kotzen (1766m) "erwischt". Am vergangenen Sonntag entdeckte ein Wanderer die massive Sachbeschädigung und verständigte die Behörden. Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei Weilheim in der Sache, "bei der auch Zusammenhänge mit den zurückliegenden Fällen geprüft werden", wie es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd heißt. 

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Vier Mal hatte der "Gipfel-Hacker" - mit oder ohne die Hilfe weiterer Personen - im vergangenen Jahr zwischen Juli und November zugeschlagen. Erstmals an der Dudl-Alm im Längetal, dann am Torjoch (oder Prinzkopf) sowie gleich zweimal am Schafreuther: Nachdem des beschädigte Originalkreuz am 01. Oktober von der DAV-Sektion Bad Tölz durch ein neues ersetzt worden war, wurde dieses - nur wenige Wochen später - erneut zerstört

Hatte der Täter die Holzkreuze 2016 noch mit Hilfe einer Axt in die Horizontale befördert, so kam nach Polizeiangaben am Kotzen eine Säge zum Einsatz. Ob dies die Suche nach dem oder den Verantwortlichen erleichtert? Die Polizei setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung:

Wem am Wochenende (4./5. November) auf den bekannten Austiegsrouten rund um den Kotzen zwischen 06:00 und 10:30 Uhr Wanderer oder Mountainbiker aufgefallen sind, "die möglicherweise mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten", solle bitte unter der 0881/640-0 die Kriminalpolizei Weilheim kontaktieren.

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