Seit 1967 gibt es Funktionsbekleidung von Schöffel, unter anderem die erste bunte Outdoorjacke.

Schöffel hat im September sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Wobei die Marke damit massiv untertreibt denn Schöffel ist deutlich älter. Die gesamte Geschichte des Familienunternehmens ersteckt sich über mehr als 200 Jahre. Allerdings ist die Funktionsbekleidung aus dem Haus Schöffel heuer seit 50 Jahren für Endverbraucher verfügbar.

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Angefangen hat alles wie bei so vielen Gründerfirmen: Hubert Schöffel war leidenschaftlicher Bergwandere und Bergsteiger und war mit dem, was es auf dem Markt gab, nicht zufrieden. Also hat er 1967 die Produktion von üblichen Straßenhosen auf Outdoorbekleidung umgestellt und angefangen, sich seine eigenen Sachen zu machen.

Eines der "Schätzchen" ist die Jacke Cortes, die 1971 die erste Jacke auf dem Deutschen Markt war, die nicht Beige oder Grau war. "Eine rote Jacke ist unverkäuflich" hörte Hubert Schöffel damals von einem der größten Deutschen Bergsportläden (es gab nur sehr wenige). Eine Fehleinschätzung wie sich schnell herausstellte.

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Anfang der 1980er Jahre nutzte Schöffel die Möglichkeiten der technischen Bekleidung mit neuen Materialien und Beschichtungsverfahren: So arbeitete das Unternehmen mit dem Partner Gore zusammen und schafft mit dem Berganorak "Tibet" den Durchbruch für Gore-Tex in Deutschland.

Seit 1990 führt sein Sohn Peter Schöffel das Geschäft und baute die internationalen Märkte aus. So vertreibt Schöffel seine Produkte mittlerweile in mehr als 20 Ländern. Auch wirtschaftlich hat sich Schöffel erfolgreich entwickelt und erwirtschaftet heute einen jährlichen Umsatz von ca. 100 Mio. Euro. Da auch die nächste Generation (die siebte) durchaus Interesse am Unternehmertum zeigt, muss man sich um die Zukunft der Firma Schöffel wohl keine Sorgen machen.

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