Die beiden Profialpinisten möchten eine neue Route in der Südwand des Achttausender eröffnen.

Dieser Berg hat es David Göttler angetan. Im vergangenen Jahr hatte der gebürtige Münchner - zusammen mit Ueli Steck - bereits versucht, eine neue Linie durch die Südwand des 8027 Meter hohen Berges zu "legen"; das Vorhaben war jedoch an den mehr als durchwachsenen Wetterbedingungen gescheitert.

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Starkes Team: David Göttler und  Hervé Barmasse (re.).

| © David Göttler

In diesem Jahr soll es nun klappen. Göttler und sein Seilpartner Herve Barmasse haben bereits am 09. Mai ihre Akklimatisation abgeschlossen. Derzeit wartet das deutsch-italienische Duo im Basislager auf ein stabiles Wetterfenster.

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Momentan seien die Bedingungen noch nicht so gut, um in die Südwand einsteigen zu können, so Göttler gegenüber Stefan Nestler von Abenteuer Sport

"Im Moment ist es zwar endlich wärmer geworden (davor hatte es nachts minus 13 Grad im Basislager-Zelt), und es hat wenig Wind. Dafür aber täglich unberechenbare Bewölkung und Niederschlag. Nicht viel, aber für uns sind leider schon fünf Zentimeter Neuschnee und null Sicht wirklich schlecht. Hier sind keine Fixseile oder Wegmarkierungen, die uns den Weg weisen. Deshalb wird ein bisschen Neuschnee schnell zu einer ernsten Gefahr, wenn man sich in einer 2000 Meter hohen Wand befindet", erklärt der 38-Jährige.

Ihre Chance wird kommen, ist sich David Göttler sicher. Bis dahin hält sich der Profibergsteiger mit Yoga fit.

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Heribert Scherb auf Facebook:

Viel Glück und gutes Gelingen, mögen die Götter wachsam und gnädig sein.