An den Osterfeiertagen haben sich im gesamten Alpenraum mehrere schwere Bergunfälle ereignet.

Ein 49-jähriger Mann war am vergangenen Samstag am Piz Buin tödlich verunglückt. Der Deutsche war - zusammen mit seiner Lebensgefährtin - Teil einer Vierer-Seilschaft, die sich gerade im Abstieg vom Gipfel befunden hatte, als sich das Unglück ereignete. Laut Medienberichten hatte der Bergsteiger das Gleichgewicht verloren und war daraufhin rund 200 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei zog sich der Hochtourengeher tödliche Kopfverletzungen zu.

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Bereits am Freitag hat sich am Ortler ein tödlicher Unfall ereignet, bei dem der Leiter der Bergrettungsstelle Pfelders, Artur Pixner, zu Tode kam. Der äußerst bergerfahrene 28-Jährige hatte mit einem Freund eine Skitour am Ortler unternommen, als er im Bereich der Minnigerode-Rinne mehrere hundert Meter in die Tiefe stürzte. Für den Südtiroler kam jede Hilfe zu spät.

Ebenfalls am Freitag kam es am Zeiritzkampel in den Eisenerzer Alpen (Steiermark) zu einem tödlichen Bergunfall. Hier war ein 23-jähriger Mann - vor den Augen seiner beiden Begleiter - kurz unterhalb des Gipfels im steilen, felsdurchsetzten Gelände abgerutscht; dabei zog sich der Grazer tödliche Verletzungen zu.

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Relativ glimpflich verlief für zwei Hochtourengeher eine Tour auf den Palon de la Mare (3703m) in den Ortler-Alpen. Die beiden Alpinisten waren am späten Montagabend in Bergnot geraten, konnten aber noch in der Nacht - unverletzt, aber stark unterkühlt - mit dem Hubschrauber gerettet werden. 

Am Ostersonntag hat sich auf einem ehemaligen Armee-Gelände in Sachsen Anhalt ein tödlicher Kletterunfall ereignet. Dabei kam ein 18-jähriger Hesse zu Tode. Bei dem Versuch, mit einer selbstgebauten Kletterausrüstung von einem alten Wachturm abzuseilen, strangulierte sich der junge Mann nach Polizeiangaben selbst.

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